Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Montag, 25. Januar 2016

Gourmetkaters Weisheiten - der Tellerrand

Gourmetkater
Wer immer nur bis zum Teller-Rand schaut,
übersieht schnell das Schälchen mit dem Pudding daneben!


Dienstag, 19. Januar 2016

Meine Gene gehören mir! Kein Patent auf Leben!

Hallo, liebe Leser!

Immer wieder müssen wir leider feststellen, daß sich Monsanto, Bayer und andere Konzern-Giganten Patente auf unsere Lebensmittel sichern. Die Folgen sind gravierend: Sortensterben, Monopole und Verarmung der Bauern trotz steigender Preise.

Zwar hat die Bundesregierung festgelegt, Patente auf Leben zu verhindern - doch sie handelt einfach nicht. Mit einem eindringlichen Appell wollen wir den zuständigen Minister Heiko Maas dazu bringen, dem Versprechen nun endlich Taten folgen zu lassen.

Ich habe gerade unterschrieben. Denn ich will selbst entscheiden, was ich esse oder auch nicht!

Unterzeichnet den Campact-Appell:

https://www.campact.de/Keinpatentaufleben

Was steckt hinter dieser Kampagne?

Gemeinsame Pressemitteilung von
AbL, Campact, IG Saatgut, „Kein Patent auf Leben“, WeMove.EU

Maas muss Welle an unethischen Patenten stoppen
Wachsender Widerstand gegen Patente auf traditionelle Züchtung von Pflanzen und Tieren/ Europaweites Bündnis startet Kampagne „Patente auf Leben stoppen“

München, den 18. Januar 2016. Aufgrund einer umstrittenen Rechtspraxis des Europäischen Patentamts (EPA) droht 2016 eine Welle von Patenten auf Pflanzen und Tiere. Dies befürchten zahlreiche Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Entwicklung und Verbraucherschutz. Sie kündigten eine gemeinsame Kampagne gegen Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen und Tiere an und fordern Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) auf, im Verwaltungsrat des EPA eine klare Entscheidung gegen derartige Patente zu erwirken. Bereits im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, das bestehende Patentierungsverbot auf konventionelle Züchtungsverfahren durchzusetzen und die einschlägigen europäischen Vorschriften zu präzisieren.

Lara Dovifat von der Bürgerbewegung Campact fordert: „Das Europäische Patentamt ist völlig außer Kontrolle. Heiko Maas muss nun im Interesse der Bürger aktiv werden und diese Patente stoppen“. Sie ruft dazu auf, einen europaweiten Online-Appell gegen Patente auf Pflanzen und Tiere zu unterzeichnen und kündigte für die kommenden Monate weitere Aktionen an.

Anlass des Kampagnenstarts ist eine bevorstehende Entscheidung des Europäischen Patentamts über Einsprüche gegen ein Patent auf Melonen (EP1962578). Mit diesem Patent beansprucht der US-Konzern Monsanto konventionell gezüchtete Melonen mit einer natürlichen Resistenz gegen bestimmte Viren als Erfindung. Das EPA erteilte das Patent 2011, obwohl laut europäischen Patentgesetzen Tiere und Pflanzen aus konventioneller Züchtung nicht patentiert werden dürfen.

Das Patent auf Melonen ist nur eines von über 120 Patenten, die das EPA in den vergangenen Jahren auf konventionelle Züchtung erteilte. Über eintausend Patente wurden bisher angemeldet. Eine aktuelle Recherche im Auftrag von „Keine Patente auf Saatgut!“ zeigt, dass allein in 2015 etwa hundert weitere Patentanmeldungen eingereicht wurden. „Von Patentierung betroffen sind Nahrungsmittel, die auf jedem Tisch stehen, wie Weizen, Reis, Soja, Kartoffeln, Tomaten, Kohlpflanzen und Zwiebeln,“ erklärt Ruth Tippe von der Initiative „Kein Patent auf Leben“.

„Unser tägliches Brot droht unter die Kontrolle von internationalen Konzernen wie Monsanto zu geraten“, erläutert Gertraud Gafus, Bäuerin aus dem Berchtesgadener Land und Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. „Absurde Patente werden dazu missbraucht, die Grundlagen unserer Ernährung zu monopolisieren. Dagegen wehren sich auch immer mehr Bäuerinnen und Bauern“.

Und das finde ich gut, daß der mündige Bürger hier sein Maul aufmacht und seine Meinung sagt! Und gerade, wenn es um das Thema Essen geht, verstehe ich keinen Spaß!


Deshalb:

Unterzeichnet den Campact-Appell:

https://www.campact.de/Keinpatentaufleben


Samstag, 16. Januar 2016

Ach, die guten Vorsätze!

Na, wie sieht es bei Ihnen aus - mit den guten Vorsätzen für 2016?

Immerhin ist der Januar schon halb vorbei. Und das ist genau der richtige Zeitpunkt, da mal nachzuhaken.

Denn schließlich haben wir heute weltweit den Nichts-machen-Tag!

Ein Tag, der wie gemacht dafür ist, seine unsinnigen Vorsätze für das noch junge Jahr über Bord zu werfen! Denn heute wird nichts gemacht. Basta.

Und wer hat schon ernsthaft daran geglaubt, daß die guten Vorsätze für das Jahr 2016 - die man womöglich noch in berauschter Sektlaune versprochen hat - länger halten werden als der Kater im Kopf am Neujahrstag.

Eben.

Und da Alkohol in Deutschland immer noch die Schuld mildert, darf der/die Angeklagte auch mit Vergebung rechnen. Oder wenigstens mit Bewährung.

Ich habe mir nichts vorgenommen. Von wegen mehr Sport oder so. Also kann ich da auch nichts an Vorsätzen in die Tonne werfen. Und gerade deshalb habe ich auch kein nagendes Gefühl des wieder-einmal-versagt-habens zu befürchten.

Sie vielleicht schon. Ja Sie mit Ihren jährlichen Versprechungen!

Und das mit dem Sport, das kann man sogar auf engsten Raum machen, wie das Foto unten von Schecki zeigt.

Aber wie gesagt, ich hatte mir ja keine Vorsätze für das Jahr 2016 gesteckt....

Ein von @gourmetkater gepostetes Foto am

Sonntag, 3. Januar 2016

Frohes neues Jahr 2016!

Ich wünsche allen Lesern ein tolles Jahr 2016!

Na, lieber Leser, haben Sie den Start in das Jahr 2016 auch gut verkraftet???

Ist der Kater im Kopf gewichen, auch wenn es einen Hangover gab? Sind alle Finger und sonstigen Körperteile noch dran? Wissen Sie noch, wo Sie waren und was Sie gemacht haben?



Ist der Rausch ausgeschlafen und das Katerfrühstück erst einmal verdaut, dann ist einem das eh alles egal.

Aber Leute, war das ein Geballer in der letzten Nacht des Jahres 2015! Das ging ja bei Euch Menschen schon am Nachmittag des Silvester-Tages los und endete erst am späten Neujahrsmorgen! Sperrfeuer ohne Ende! Keine Pausen!
Da soll keiner kommen und behaupten, die Leute hätten kein Geld! Ich sage ja nichts gegen ein paar Raketen. Aber dieses unendliche Geknalle!? Vereinzelt sogar noch am 2. Januar???!!!

Ich will nicht wissen, was in den Notaufnahmen wieder los war. Und wie viele Häuser in Deutschland dem Raketen-Beschuß zum Opfer gefallen sind.

Und erst Tiere! Wir armen Tiere, wo das Ohr noch gut hören kann! Anders als bei Euch Menschen. Da werden mit Böllern Kinder schon zu Enten-Schrecks und Biber-Mördern! Ein kleines Biber-Mädchen! Aber sagt da jemand etwas???

Vor Flüchtlingsheimen sollte man nicht böllern, wurde zuvor gesagt. Das könnte die an den Krieg erinnern.
Das Böllern von denen verbieten lassen?! Von Ausländern?!

Ja warum denn nicht?!

Also die Oma von meinen Leuten, die mochte diese Silvester-Ballerei auch überhaupt nicht. Besonders schlimm fand sie diese Heuler von Raketen.
Und das lag nicht daran, daß sie in einem Fachwerk-Haus lebte, wenn sie an diesen Abenden mit Papieren, Sparbuch und gepackten Taschen das Silvester-Inferno über sich ergehen lassen hat. Nein, sie hat mir einmal den Grund ihrer Angst vor dem Lärm zu Silverster erzäht: Es war nicht nur die Angst, dieses Haus durch Raketenfeuer zu verlieren. Ihre Heimat. Ihre neue Heimat.
Nein, dieses Geballere brachte bei Ihr in jedem Jahr wieder die Erinnerungen an den Krieg und die Flucht 1945 hoch. Die Flucht allein mit zwei kleinen Kindern, der Front im Nacken und den Tieffliegern über dem Kopf. Ohne den Mann, der ja im Krieg war. Die ständige Angst, auf der Flucht erschossen zu werden. Ohne zu wissen, was das Morgen bringen würde.
Dort, wo sie laut Vertriebenen-Behörden hin sollte, in die Heimat der Vorfahren in Schwaben, ist sie nie angekommen. Irgendwann war die Puste in Mitteldeutschland aus. Mit ihren Kindern.
Und diese schlimmen Erinnerungen kamen bei ihr jedes Mal wieder hoch. Jedes Jahr zu Silvester.
Darauf hätte sie gern verzichtet.

Aber das juckt Euch Knallköpfe ja eh nicht. Auch nicht der Giftmüll, den Ihr zu Silvester in die Luft blast. Oder die parkenden Autos am Straßenrand - alles Kollateral-Schäden. Ist doch nur Fun, diese Raketen- und Böller-Schlacht.

Ach und der Müll, der heute immer noch auf den Straßen liegt, diese ausgebrannten Raketen-Batterien und Böller-Leichen?
Wer macht den Dreck eigentlich weg?

Ja, liebe Knallköppe. Ich will Euch das Geballere ja nicht verbieten. Aber gerade hier sollte man auch zeigen, welche Art von Kinderstube man genossen hat. Auch wenn es Silvester ist.



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