Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Dienstag, 27. Mai 2014

Marktticker: Paulusfest in Halle (Saale)

Am 1. Juni findet in Halle an der Saale wieder das multikulturelle Bürgerfest im Paulusviertel statt!

Dieses Fest wird in diesem Jahr 25 Jahre alt und wird wieder ein Fest für die ganze Familie. So schreibt der Veranstalter, die Bürgerinitiative Paulusviertel e.V. auf ihrer Homepage

bi-paulusviertel.de

Auch in diesem Jahr heißt es: „Ein Fest der Bürger für die Bürger“. Es wird eingeladen in viele bunte „Höfe“, Vorgärten, Spielflächen der Kindergärten und Schulen, von Einrichtungen und Vereinen und von netten Hausgemeinschaften: zum Gespräch, Informationsaustausch, Essen und Trinken, Basteln und Musizieren.
Machen Sie mit, wandern Sie mit Ihren Kindern und Enkeln, Freunden und Nachbarn durch`s schöne Paulusviertel, entdecken Sie die vielen Grünflächen, Spielplätze und Gärten; lassen Sie sich anstecken von der Fröhlichkeit und Freundlichkeit!
Lassen Sie nach Möglichkeit Ihr Auto zu Hause – an diesem Tag sollen Kinder ohne Angst auf den Straßen von „Hof zu Hof“ laufen können. Und auch Musik- und Tanzgruppen werden unterwegs sein!

In diesem Jahr bin ich mit meinem Stand dabei.
Sie finden mich auf dem Gelände der Schopenhauer Straße 1. Denn hier gilt an diesem Tag das Motto: Bunte Auswahl auf dem Hof der Poli Reil

Die Flyer zum Bürgerfest im Paulusviertel gibt es hier im Download:

Faltblatt bunt ca. 1 MB

Programm s/w ca. 369 kb


Und hier noch ein Aufruf von mir an alle Twitter-Nutzer!

Posten Sie Ihre Tweets und Bilder von den Fest-Vorbereitungen und dem Fest mit #paulusfest !
Damit alle diese hier sehen können! Danke!

Denn wer wie ich einen Stand zu betreuen hat, der hat keine Zeit, die vielen tollen Dinge auf dem Paulusfest zu sehen. Deshalb bitte diesen Hashtag #paulusfest nutzen!
Dann macht das Fest im Paulusviertel noch viel mehr Spaß!

Montag, 26. Mai 2014

Wochenrückblick..... Europa-Wahl für die Katze

Waren Sie zur Europa-Wahl und haben ihre Stimme abgegeben?

Also ich habe mich vor dieser Wahl ernsthaft bemüht. Wirklich bemüht, was Sie mir glauben können! Ich, der jedem sagt: Geh wählen!
Aber wenn ich mich so im Netz vor der Wahl umgesehen habe, da wurde mir die Wahl zur Qual!

Welche Partei soll ich als Bürger der EU wählen, der auch wirklich meine Interessen vertritt??!!??

Also mich meine hier wortwörtlich meine Interessen. Und nicht die Interessen der Konzerne, die uns die Banane gerade streckten, die Gurke entkrümmten und unter dem Deckmantel des Verbraucherschutzes uns kleinen Erzeugern das Leben schwer machen (weil wir diese Auflagen, die in der Industrie Sinn machen, nicht erfüllen können).
So haben wir den Grünen Punkt bekommen, den wir fleißig bezahlen, damit die Wertstoffe dann doch in der Müllverbrennung landen.
Auch wurde uns die Glüh-Birne gestohlen, um diese mit Lichtquellen zu ersetzen, die mit ihren enthaltenen Seltenen Erden zu Not und Ausbeutung in vielen Ländern führen.
Jetzt ist der Staub-Sauger fällig, der dann zu schwach sein wird, meine Katzen-Haare aus dem Teppich zu saugen.
Und den Kaffee gibt es in Zukunft auch nur noch lauwarm, weil die EU die Warmhalte-Platte abschaffen will.
Alles sinnlose Kampagnen der Bürokraten, denn warum Strom sparen, wenn sich vor meiner Haustür die Windräder drehen sollen – anstatt im Stillstand zu verharren, weil es bereits zu viel Wind-Strom gibt.

Denn haben wir EU-Bürger in der EU wirklich die Macht?

Und wer denkt sich all diesen Mist aus? Die EU-Kommission in Brüssel? Die macht doch auch nur das, was ihr von unseren Konzernen aufgetragen wird. Wie eben auch damals die Idee der geraden Gurken. Von deutschen Handelsriesen angeregt, um mehr Gurken in die Kiste zu bekommen. Ist zwar abgeschafft, wird aber immer noch genutzt.
Und was denken Sie, wieviel Ärger durch Kontrollen in der Vergangenheit manch kleiner Gärtner auf dem Wochenmarkt bekommen hat, der 3 Kisten krumme schmackhafte Schlangen-Gurken verkauft hat! Das habe ich oft erleben dürfen!

Also bleiben mir bei der Auswahl meiner potentiellen Favoriten des Stimm-Zettels nur noch die Wahlkampf-Aussagen der Kandidaten.

Doch welche?

Wo echte Argumente fehlen, da arbeitet man mit Bildern. Am liebsten 2014 wohl mit diesen Selfies.

Und wenn da nichts hilft, dann kommen die knallharten Werbe-Schliche auf das Wahl-Plakat! Wenn auch nur auf Facebook und Co:

Das Catvertising!

Noch nie gehört?

Das ist sogenannter Catcontent. Also Banner, die Katzenbilder zeigen.
Denn wir Katzen sind in sozialen Netzwerken die erfolgreichsten Memes. Was ist das schon wieder? Memes sind Bilder oder Videos, die im Netz von Nutzern verändert und weiterverbreitet werden.

Die Sozialdemokraten und die Grünen wollten sich das zunutze zu machen. Und wer schmückt sich auf Facebook nicht gern mit uns schnurrenden Vierbeinern.
An Bildern von uns Katzen mangelte es jedenfalls nicht im Wahlkampf zur Europa-Wahl

Doch neben den Bildern von Mensch und Katze wird die inhaltliche Diskussionen auf Facebook nicht angestoßen. Schade eigentlich, denn dazu sind doch solche Medien da!

Und so wußte ich immer noch nicht wen ich wählen sollte. Nicht eine einzige Partei konnte mich bei dieser Wahl überzeugen!

Und so habe ich das gemacht, was ein Kater wie ich tun muß.
Ich bin in meinen Garten gegangen und habe die Kräuter gegossen.

Wählen war ich nicht. Und ich stehe dazu! Warum jemanden wählen, dem ich als Bürger egal bin?
So bleibt mir auch die Enttäuschung nach wenigen Wochen erspart. Wenn die Parteien aller Farben ihre Wähler betrügen und ihre Wahl-Versprechen verraten.

Natürlich gibt es noch echte Politiker, die sich ernsthaft für ihre Wähler einsetzen. Aber im Räderwerk der Parteien und Industrie-Politik-Komplexe haben diese echten Kämpfer nie eine Chance, an die Macht zu kommen.

Denn wo Geld den Wagen schmiert, da wird der Wähler in der scheinbaren Ferne schnell vergessen.

Und wo doch diese Europa-Wahl dermaßen für die Katze war, da frage ich mich schon, ob man nicht selber eine Partei gründen sollte....
Mit echten Katzen-Bildern auf den Plakaten!



Was gab es noch vergangene Woche?

Greenpeace bemängelte die schädlichen Chemikalien in den Fußball-WM-Sportartikeln. Aber wer hätte anderes erwartet?!
Da sind wir doch wieder beim Thema: Wenn Gott Fußball die Welt beherrscht, da interessiert es nicht, was mit den Nähern der Fan-Artikel geschieht. Oder den Bau-Leuten in den Stadien. Oder den Menschen in den Vierteln rund um die Spielstätten, der mit seinen elendigen Hütten das schöne Fußball-Bild zerstört.

Eine UN-Studie besagt, daß auch heute noch Milliarden-Profite mit moderner Sklaverei gemacht werden. Zwangsarbeit, Prostitution und alles, was es an menschlicher Perversität gibt.

Mehr als 100 McDonald's-Mitarbeiter wurden bei einer Demo in Illinois festgenommen, weil sie einen Mindestlohn von 15 USD forderten (etwa 11 Euro). Etwa 2000 Menschen haben sich an diesen Protesten beteiligt. Auch wollten sie das Recht, Gewerkschaften gründen zu dürfen.
Mitarbeiter von Fastfood-Ketten waren zuvor schon auf die Straße gegangen, um höhere Löhne zu fordern. So in New York, Los Angeles, Chicago und Miami. Dort traten einige Angestellte sogar in einen stundenlangen Streik.
Neben McDonald's war auch Burger King Ort des Protestes. Wohl deshalb gibt es in Deutschland diesen Werbespott, wo sich Bürger King für seinen zum Himmel stinkenden Skandal bei uns in Deutschland entschuldigt.

Wen wundert es, wenn die Deutsche Bank in rund 1200 Verfahren verwickelt ist, wo gerade hinter verschlossenen Türen der Kuhhandel des Freihandelsabkommens TTIP ausgeschachert wird?
Was solch ein Freihandelsabkommen bringen kann, zeigen die Beispiele in Mittel- und Südamerika. Dort hat billiger Gen-Mais aus den USA die einheimische Landwirtschaft ruiniert. Und damit den kompletten Agrar-Sektor mit Bauern, Händlern, Verarbeitern und ihren Arbeitskräften und Familien.

Tepco pumpt sein verseuchtes Fukushima-Grundwasser direkt ins Meer. Aber das scheint wohl auch niemanden zu stören.

Die UNHCR spricht von 10.000 Flüchtlingen seit Beginn der Ukraine-Krise. Darum wird es langsam Zeit, daß wieder Ruhe in dieses Land kommt.
Ich bin gespannt, wie dort die Entwicklung nach der Wahl sein wird.

Ein schmollender Putin, weil der Westen ihn nicht mag, sucht sich neuer Freunde. Putin besucht China und probt den Schulterschluss in Schanghai. Gleich wird ein Gas-Abkommen mit China unterzeichnet, welches wir noch spüren werden.

Bei uns in Deutschland wird das Grundgesetz (richtig: Deutschland hat immer noch keine Verfassung) 65 Jahre alt.
Und zur Feier verabschiedet der Bundestag das Renten-Paket mit großer Mehrheit.
Damit plündert die Bundesregierung der Jugend die Rentenkasse leer. Die ist aber zu doof, das zu merken und geht deshalb nicht auf die Straße. So wie es die Jugend in anderen Ländern macht.

In Tennessee werden Hinrichtungen wieder mit dem elektrischem Stuhl durchgeführt. Diess hat aber weniger mit Traditions-Bewußtsein zu tun als mit der Tatsache, daß sich immer mehr Pharma-Firmen weigern, das Gift für die Todes-Spritzen zu liefern.
Denn der Ersatz des Giftes hat sich als Desaster erwiesen.

Wenigstens gibt es in Berlin etwas zu feiern! Dort hat die Luftfahrtmesse ILA geöffnet!
Und das gab endlich einmal richtig Betrieb auf dem neuen Hauptstadt-Flughafen BER!


Freitag, 23. Mai 2014

Marktticker...Bauernmarkt in Stichelsdorf

An diesem Wochenende soll das Wetter ja richtig gut werden!

Das war vergangenen Sonntag leider nicht der Fall, wo wir mit unserem Marktstand im Tierpark in walbeck bei Hettstedt waren.
Der schöne Frühlingsmarkt ist dort leider förmlich in´s Wasser gefallen. Schade, denn dieser kleine versteckte Tierpark ist ein kleiner Geheimtipp.

Hier habe ich ein paar Bilder vom Tierpark Walbeck für Sie:



An diesem Samstag sind wir für Sie in Stichelsdorf bei Halle (Saale).

Dort ist am 24. Mai Eröffnung mit Bauernmarkt des Bio-Landgutes Gentzel.

Dieser Markt ist von 10-16:00 Uhr. Der Ort ist nicht groß und der Markt nicht zu übersehen.

Wir freuen uns auf Sie!

Und wer unseren Stand dort nicht besuchen kann, der kann natürlich auch auf meinem Online-Shop einkaufen: www.gourmieze.de !


Mittwoch, 21. Mai 2014

Können Super-Helden fliegen?

Superheld Gestiefelter Kater
Super-Held - Gestiefelter Kater
Diese Frage stellte ich mir wochenlang.

Denn dieser knuffige Gestiefelte Kater war mir auf dem Leipziger Wollefest aufgefallen. Und ich beschloß, den kleinen Superhelden zu einer guten Freundin zu schicken. Das Problem war aber:

Sie wohnt in den USA.

Also absolvierte dieser kleine Kerl mit Stiefeln und Umhang mein ausgiebiges Flug-Training. Das mit der Fähigkeit des Fliegens erwies sich aber schwieriger, als wir beide zunächst vermuteten. Denn richtig fliegen - das wollte so nicht klappen. Den Grund dafür konnten wir nicht ermitteln. Vielleicht waren auch einfach nur die Stiefel des Katers zu schwer. Aber ein Gestiefelter Kater ohne seine Treter? Nie im Leben würden wir uns darauf einlassen!

Also mußten wir eine andere Lösung für den Transatlantik-Flug des Super-Helden finden.

Die Lösung für dieses Abenteuer fanden wir in einer Raum-Kapsel. Die war weniger anstrengend als ein Flug aus eigener Kraft. Und irgendwie sollte der kleine Rote ja auch noch Nutzlast mit auf seinen Flug mitnehmen.

So polsterten wir diese Raum-Kapsel mit meinen besten Blüten-Tees aus. Das sollte einem Kater wie ihm einen komfortablen Flug in dieser Raum-Kapsel ermöglichen.
So entstand auch das Foto, als er mir das letzte Mal aus diese Kapsel zuwinkte.

Ich verschloß dann die Kapsel und am letzten Samstag war es so weit! Der Transatlantik-Flug meines gestiefelten Kumpels sollte beginnen!

Ich transportierte feierlich die Kapsel zum Dienstleister für diesen abenteuerlichen Flug.
Nach der Übergabe des kleinen Raumschiffes wurde unser Abenteurer an Bord eines gelben Frachters von DHL über den Atlantik gebracht. So sollte sein Flug vom Flughafen in Leipzig nach New York recht bequem werden.
Immer, wenn solch ein gelber Flieger vom Flughafen Leipzig startend über meinen Kopf donnerte, da fragte ich mich: Sitzt mein Freund dort in seiner Raum-Kapsel mit an Bord?

Bis jetzt hat er sich noch nicht bei mir gemeldet.
Der Flug über den Atlantik dauert wohl ein wenig länger.
Oder er trinkt an der Einreise in die USA mit den Zöllnern den ganzen Tee auf!

Aber eine Frage haben wir beantworten können:

Super-Helden können doch fliegen! Auch wenn sie Gestiefelte Kater sind!

Notfalls geht dieser Flug mit einem Flugzeug von DHL...


Montag, 19. Mai 2014

Wochenrückblick..... zwischen Himmel und Erde

Wieder ist vom Jahr 2014 eine Woche vergangen. Eine Woche der Schlagzeilen voller Katastrophen und Krisen!

Ach Leute, wäre das schön, wenn man einmal keine Verbrechen in den Nachrichten sehen würde. Einfach weil die Menschen dieser Erde vernünftige Wesen geworden wären.

Ist wohl aber eine Utopie eines kleinen schwarzen Katers wie mich. Denn eins ist klar:

Ihr Menschen werdet nie vernünftig!

Nicht nur, daß Ihr mir immer genau das Futter vor die Nase stellt, auf welches ich im Moment nun gerade keinen Appetit habe...

Aber manch einem Zeitgenossen, dem kann die Opfer-Rolle gar nicht passender begegnen. Wie dem Hoeneß zum Beispiel.
Ja genau dem Fußballmanager mit Wurstfabrik, der mal eben ein paar Milliönchen vergessen hatte, daß er die noch irgendwo vor der Steuer vergraben hatte. Und wo ich diesem Mann das Erinnerungsvermögen eines Eichhörnchens wirklich nicht zutrauen möchte?!
Jedenfalls dieser Hoeneß wurde nun erpreßt, daß er einen unvergeßlichen Höllen-Knast-Besuch haben werde. Gut, daß macht man nicht, Leute erpressen. Und Hoeneß ist Steuerhinterzieher. Kein Mörder.
Aber irgendwie schafft es der Hoeneß schon wieder einmal, in den Medien ein Opfer zu sein. Nicht Täter. Und ihr Leute habt schon wieder Mitleid mit ihm. Dem armen.
Der uns nicht an seinem Reichtum teilhaben lassen wollte. Weil er uns alle bei den Steuern betrogen hat.

Ja die Steuern! Übrigens, die OECD fordert eine radikale Steuerreform für Deutschland. Denn bei uns geht die Schere zwischen Armut und Reichtum immer weiter auf. Obwohl wir ein reiches Land sind.
Und ich finde, ein Mindestlohn ohne wenn und aber wäre auch ein guter Schritt gewesen. Ein Mindestlohn ohne Ausnahmen bei den Armen! Es müssen ja nicht wie die in der Schweiz geforderten 18,00 Euro sein!
Aber nein, das mit dem Mindestlohn für alle kann man von der mitregierenden SPD nicht verlangen. Einer ehemaligen Arbeiter-Partei. Für mich ein Betrug an ihren eigenen Wählern. Und das so kurz vor der Europa-Wahl.

Obwohl, Wähler vergessen schnell....

Aber nicht das Internet. Das vergißt nichts.  Jetzt hat der EuGH das Recht auf Vergessen im Internet gestärkt.
Ja gut. Aber wie soll das gehen? Wäre dies denn nicht auch eine Zensur des Internets?
Klar, Opfern wäre damit geholfen. Aber in diesem Fall ging es um ein Zeitungsarchiv.
Also welche Meldung soll nun gelöscht werden und welche nicht? Und sollen denn nun Suchmaschinen diese Quellen finden dürfen oder nicht? Wenn nicht – was darf eine Suchmaschine dann finden? Und wer bestimmt dies?
Konkret ging es hier um Google. Aber letztendlich müssen wir uns diese Fragen alle stellen.

Eigentlich sollte man nach vorn schauen. Was vergangen ist, ist vergangen. Und kann nicht mehr geändert werden.
Italien fordert eine europäische Flüchtlingspolitik, weil es mit den tausenden an Flüchtlingen aus Nordafrika überfordert ist. Aber einfach nur abschotten? Oder doch besser den Menschen vor Ort bessere Lebens-Bedingungen ermöglichen? Das wäre doch einmal eine Ansage der Europa-Politik!

Wie wichtig dieses Thema ist zeigt uns immer wieder die Krise in der Ukraine. Was wissen wir denn eigentlich, was dort genau passiert?
Wer sind die Separatisten überhaupt?
Sollen diese Leute mit an die Runden Tische, wie es die OSZE fordert. Die Separatisten müssen mitreden können, wenn es zu friedlichen Lösungen kommen soll, die alle Teile der Bevölkerung tragen würden. Oder etwa nicht?
Die UN werfen den Separatisten in der Ost-Ukraine gezielte Tötungen vor. Damit sind die Separatisten natürlich kein guter Verhandlungs-Partner an den Runden Tischen der OSZE.
Aber wenn es Rußland und Europa nicht gelingt, den Konflikt in der Ukraine zu überwinden, dann gibt es dort bald Zustände, wie wir sie damals auf dem Balkan hatten. Zu lange von der Welt weggeschaut und analysiert, von Rußland ausgebremst – und das mitten in Europa.
Und dann hätten wir wieder Flüchtlinge, die zu uns möchten.

Ja der Balkan. Nun Schauplatz einer vernichtenden Jahrhundert-Flut! Alles vernichtet, was sich Menschen mit Ihrer Hände Arbeit aufbauen können. Der Himmel liefert nicht immer das, was man sich erhofft.
Zehntausende fliehen vor dem Wasser der Balkan-Flut. Und es gibt schon über 20 Tote zu beklagen.
Uns Katzen, Hunde und anderen Tiere nicht mitgerechnet.

Und wo der Balkan absäuft, da bebt in Deutschland die Erde: Ein Erdbeben der Stärke 4,2 erschütterte Südhessen!

Aber auch unter der Erde, da ist man nicht sicher. Besonders dann nicht, wenn der Profit an erster Stelle der Begehrlichkeiten steht.
Denn diese Meldung aus Soma in der Türkei erschütterte uns letzte Woche:  Hunderte Kumpel nach Minen-Einsturz eingeschlossen!
Dann folge: Mehr als 150 Tote nach Grubenunglück in der Türkei!
Kurz darauf: 238 Tote bei Grubenunglück in der Türkei!

Klar, wenn da Wut auf Erdogan und seine Regierung aufkommt. Besonders auch dann, wenn man lesen muß, daß Gewerkschaft und Bergwerks-Kontrollen lange zuvor vor solch einem Unglück gewarnt hatten! Doch alle Sicherheitswarnungen seien ignoriert worden.
Folgerichtig ruft die Gewerkschaft zu einem Massenstreik auf.

Was macht der Menschenfreund Erdogan? Der beschwert sich über die in seinen Augen schlechte Berichterstattung der Medien. Vor allem den Medien aus dem Ausland.
Zur Krönung gibt es dann diese Bilder: Tränengas und Knüppel gegen wütende Demonstranten. Ein Erdogan-Berater tritt auf Demonstranten ein! Und als ob das noch nicht genügen würde, da würgt Erdogan auch noch höchstpersönlich einen wütenden Hinterbliebenen des Bergwerksunglückes.

Nein, diese Mine sei modern und auf den neuesten Stand der Technik gewesen, heißt es offiziell.
Und damit dieses alberne Märchen eines Erdogan bestand hat, sind nun alle Proteste in Soma verboten worden.

Die Bergungsarbeiten in Soma sind abgeschlossen, die Wut der Opfer-Familien bleibt.
So sieht die ideale Welt eines Erdogan aus.....

Ist schon nicht schön, was so auf unserer guten alten Erde passiert. Wenigstens gibt es am Himmel darüber Ruhe. Oder?

In den USA  wurde die Trägerrakete Delta IV erfolgreich gestartet. An Bord war ein Navigations-Satellit, der von Boeing gebaut wurde.
Beim Transport von Personal zur ISS ist aber auch die USA auf die Träger-Raketen  mit den Sojus-Kapseln aus Rußland angewiesen.
Rußland spielt deshalb die Trumpf-Karte aus und will 2020 die Zusammenarbeit mit den USA beenden.
Peinlich nur, daß kurz vor dem Start der US-Rakete eine russische Träger-Rakete des Typs Proton-M abgestürzt ist. An Bord war ein Satellit, der im Hinterland Rußlands Internet ermöglichen sollte. Der Telekommunikationssatellit vom Express-AM4P war von der Airbus-Tochter Astrium gebaut worden.
So bleibt man in den Weiten des russischen Bären vom Internet verschont, mit seinen Verlockungen und Informationen, demokratischem Gedankengut....

Ruhe eben – am Himmel.



Samstag, 17. Mai 2014

Marktticker....Frühlingsmarkt

Unser Marktstand ist morgen am Sonntag, den 18. Mai, im

Tierpark Walbeck

zwischen Hettstedt und Aschersleben beim

Frühlingsmarkt

dabei!


Freitag, 16. Mai 2014

In Gourmetkaters Kochtopf geschaut: Soljanka!

Soljanka
Meine Soljanka
Dies ist ein Eintopf (oder doch eine Suppe???), den ich besonders liebe!

Ich rede hier von der guten alten Soljanka, die im Osten Deutschland fast Kultstatus hatte! Und wer sich heutzutage als hip bezeichnet, der muß diesen Gaumen-Schmaus unbedingt in seinem Küchen-Repertoire haben!

Leider ist dieser wunderbar einfache Eintopf nach der Wende in Vergessenheit geraten. Aber falls sich einmal bei Ihnen ungebetene Gäste eingefunden haben, die dann auch noch etwas zum Essen haben wollen - ich denke hier an Schwiegermütter oder so - dann kann man mit dieser Suppe zeigen, welche Meisterschaft in der Küche man zu bieten hat!

Dabei wurde die Soljanka früher gern als Reste-Suppe abgetan, was aber überhaupt nicht stimmt! Zumindest nicht bei mir!

Klar, die meisten Zutaten hat man fertig in der Speisekammer stehen. Aber das sind eben keine Reste, sondern Konserven.

Los geht es mit unserer geliebten Soljanka:

In einen Topf gebe ich Oliven-Öl.
(Gut, das habe ich seit dem Ende der DDR verändert - Raps-Öl oder Sonnenblumen-Öl gehen auch). Aber auf keinen Fall solch ein billiges Pflanzenöl, wo noch nicht einmal auf dem Etikett steht, was darin ist!

In diesem Öl brate ich gewürfelte Jagdwurst an. Wer diese gerade nicht frisch vom Metzger da hat, der macht ein Glas mit geräucherter Bockwurst aus dem nördlichen Harz-Vorland auf. Mit ungeräucherter Bockwurst wird die Soljanka fade.
Wer dieses Glas aus Halberstadt nicht hat, der hat hier ein Problem und muß an dieser Stelle mit der Tradition brechen.
Und wer es ganz dicke mag, der nimmt eben Jagdwurst und Halberstädter Würste.

In den Topf gebe ich nun Zwiebel-Würfel, die dann mit der Wurst schmoren dürfen.

Wenn die Zwiebel glasig wird, steigen Paprika-Würfel mit in den Kochtopf zu.
Wer die Soljanka wie früher kochen will, der muß diesen Paprika weg lassen. Denn solch einen Paprika gab es früher nicht zu kaufen. Höchstens in Berlin.

Soljanka-Gewürz
Mein Soljanka-Salz
Jetzt gebe ich in diesen Topf die Gewürze, damit diese im heißen Öl ein wenig anrösten können. Das gibt ein tolles Aroma!
Wer diese Soljanka so kochen möchte, wie die bei mir schmeckt, der braucht nun unbedingt mein Soljanka-Salz!

Denn in dieser Gewürz-Mischung habe ich alle Gewürze für meine Soljanka kombiniert!

Deshalb kann man meine Soljanka nicht ohne diese kochen!

Also am besten gleich bestellen, damit man mein Soljanka-Salz hat, wenn die Schwiegermutter kommt!
Das gibt es auf www.gourmieze.de/soljanka-salz

Aber die Gewürze nicht schwarz werden lassen!

Deshalb kommt nun in meinen Soljanka-Topf Letscho hinein. Am besten den aus Ungarn.
Wenn der zu dickflüssig ist, mit Wasser verdünnen.

Wenn die Soljanka im Topf wieder warm ist, gebe ich Würfel von guten Gewürz-Gurken aus dem Glas mit in den Kochtopf. Am besten sind dafür die Gurken aus dem Spree-Wald. Oder welche, die man selber aus dem eigenen Garten eingeweckt hat.

Nun die Suppe noch einmal aufwellen lassen. Notfalls noch einmal nachwürzen mit meiner Gewürzmischung.

Das war jetzt eigentlich die große Kunst beim Kochen meiner Soljanka! Und das ging doch wirklich schnell und mit wenig Arbeit!

Serviert wird meine Soljanka auf dem Teller oder in einer Suppen-Tasse. Da gebe ich immer noch eine kleine Scheibe Zitrone (oder zur Not ein Schuß meines Olivenöls mit Zitrone, falls keine Zitrone da ist) hinein. Und ein Klecks Saure Sahne (oder Joghurt) darf auch nicht fehlen. Das bringt meine Soljanka noch einmal so richtig in Fahrt!

Na dann - Ich wünsche guten Appetit und viel Freude beim Kochen und Essen!

P.S. Meine Soljanka schmeckt noch viel besser, wenn man die mit guten Freunden genießt!



Montag, 12. Mai 2014

Wochenrückblick..... von Merkel, Rußland und einer Wurst

Wenn ich etwas letzte Woche gelernt habe, dann ist das dies:

Um die Wurst kommt keiner vorbei!

Das ging schon Anfang der Woche los, als die Medien feststellten, daß Merkels Hosen-Anzug nicht mehr so straff sitzt. Auch die Jacke fiel ein wenig lockerer aus und unsere mehr oder weniger beliebte Kanzlerin sah nicht mehr aus wie eine eingeschnürte Salami.

Gut, da hat sie vielleicht eine Konfektionsgröße mehr genommen, dachte ich mir.

Aber nein, dies war nicht des Pudels Kern.

Pure Willensstärke unserer Angela Merkel war der Grund, verbunden mit einer klaren Ansage! Denn alles, was nach Futter und späterem Fettpolster aussah, sollte sofort aus ihrem Greif-Bereich entfernt werden! Und so standen in den Sitzungen solche Dinge außerhalb der Armlänge unserer Bundeskanzlerin wie die geliebten Kekse und die Brötchen mit der Wurst!

Das erklärt natürlich so manches Verhalten unserer Kanzlerin! Dieses ständige Hüh und Hott ihrer politischen Aussagen. Dieses lange Reden, ohne auch nur ein konkretes Wort zu sagen....

Unsere Bundeskanzlerin war auf Entzug!

Und wo sich so mancher Medienstar in der Klinik entspannt den Pulver-Rest aus der Nase blasen läßt, da ist unsere Kanzlerin knallhart!
Eine Walküre wie unsere Angela macht die Drogen-Entseuchung auf Arbeit! Und dies immer in ständiger Versuchung, rückfällig zu werden!

Und nun sehen wir das Ergebnis: Sie ist zwar immer noch nicht schlank, hat jetzt aber ihre Schwäche zu den geliebten Mett-Brötchen voll im Griff.

Und ein neues Kampf-Gewicht.

Tschüß Ihr geliebten Gehacktes-Brötchen mit den Zwiebel-Ringen! Fort mit 10 Kilogramm Körpergewicht!


Ja, beim Thema Wurst, da scheiden sich die Geister. Besonders seit Sonntag.

Also ich bin jetzt nicht mehr beim Thema Essen. Sondern beim Song Contest der Eurovision.

Na diese Wurst wird dem Putin wohl die Wurst-Bemme voll im Halse stecken bleiben lassen haben! Und nicht nur dem!
Ja, wer sich eine gepflegte Homophobie leistet, dem mag an diesem Abend der Appetit vergangen sein.

Uns anderen Leuten aber garantiert nicht.

Ich habe erst spät zum ESC geschalten, wie ich hier zugeben muß. Denn der war mir in diesem Jahr recht egal.
Wer sich am Wochenende in einem Funk-Loch saß, dem möchte ich hier schon einmal sagen, daß der deutsche Beitrag nicht letzter geworden ist.
Auch habe ich wohl im Vorfeld verpaßt, welche politische Dimension der ESC haben sollte, der sich zuvor als spaßige, aber große Tralala-Show tarnte.

Gut, jeder darf seine Meinung zum Sieger haben wie er will. Ich hatte andere Favoriten, deren Lied mir mehr gefallen hat. Aber die Botschaft des ESC in diesem Jahr gefällt mir und damit auch der Sieg einer voll-bärtigen Lady mit dem Namen Conchita Wurst! Denn wir Europäer wollen ein Europa der Toleranz und der Freiheit! Das sind die Grundlagen für ein vereintes Europa, wo jeder die gleichen Chancen haben soll.

Ja, nun kommt man auch an dieser Conchita Wurst nicht mehr vorbei, auch wenn von mancher Kanzel oder in TV-Sendung etwas anderes gepredigt werden sollte.

Mag doch dem einen oder anderen Zeitgenossen diese Wurst schwer im Magen liegen, ich nehme es gelassen.

Nur wo wir soeben beim Thema Toleranz waren: Irgendwie taten mir die beiden Mädchen des russischen Beitrages des ESC dann doch leid. Denn erst drohte Rußland mit dem Rückzug, falls Conchita Wurst aus Österreich antreten sollte. Und dann wurde auch noch jedesmal gepfiffen und gebuht, wenn es Punkte für Rußland gab.
Denn in dem Alter, da ist dies ein enormer Druck, kann ich mir vorstellen. Pech für sie, daß man Rußland im Moment in Europa nicht mag. Schlecht für alle Russen, die sich nun im Ausland schämen müssen, nur weil sie von dort kommen – besonders wenn man womöglich selbst eine andere Meinung zur Politik des Landes haben sollte. (Die anderen sollen sich zu Recht schämen!)

Aber wer kennt dieses Gefühl nicht.... uns Deutschen geht es da oft auch nicht anders.
Gut, manchmal schäme ich mich auch für meine Landsleute.


Bekloppte Leute gibt es aber auf der ganzen Welt.

Zum Beispiel wohnen da welche in Nigeria. Da werden eben mal so hunderte Dorfbewohner getötet. Oder einfach so hunderte Mädchen in die Sklaverei geschickt, nur weil sie in die Schule gehen und das diesen Idioten mißfällt.
Verbrechen werden nicht besser, nur weil man die im Namen einer seltsamen Auslegung seiner Religion ausführt. Und Boko Haram gehört eben mit zu diesem unmenschlichen Abschaum.

Deshalb kann man die Kampagne Bringt uns unsere Kinder zurück aus Nigeria nur unterstützen!
Wer sich beteiligen will, sollte es hier tun:

https://www.change.org/de/Petitionen/%C3%BCber-200-m%C3%A4dchen-werden-in-nigeria-vermisst-bitte-findet-sie-bringbackourgirls

Auf Twitter: #bringbackourgirls

Also ich habe es getan, weil man hier nicht wegschauen kann!


Aber wo geschossen wird in der Welt, da verdienen andere. Auch deutsche Firmen. Berlin genehmigt 43 Prozent mehr Kleinwaffen-Exporte, konnte ich letzte Woche lesen. Und mit Kleinwaffen sind keine Luftgewehre gemeint.


In der Ost-Ukraine gab es schon wieder ein Referendum. Hier hieß es: Ukraine oder eigener Staat.

Seltsam, warum nicht Rußland?
Oder will Putin Euch doch nicht bei sich haben? Anders als die Krim?

So richtig blicke ich beim Thema Ukraine aber auch nicht mehr durch. Was wollen diese Separatisten? Und vor allem: Warum machen die das alles so übereilt?
Auch den Ergebnissen dieses Referendums kann ich nicht glauben.

Und – Warum wollte sogar Putin, daß dieses Referendum verschoben wird?


Aber manche Dinge werden eben für immer im Verborgenen bleiben.

Wie garantiert auch der Ausschuß zur NSA-Affäre. Was soll ein Ausschuß aufdecken, wenn er dabei behindert wird?

Und warum sollte Deutschland Snowden an die USA ausliefern, wo er doch für uns in Deutschland der Zeuge und die NSA  für uns der Täter ist? Denn die NSA war es, die in Deutschland deutsches Recht gebrochen hat!

Fragen über Fragen....

Andere Angelegenheiten wurden letzte Woche sehr entspannt begonnen. Berlusconi nimmt seinen Sozialdienst auf und findet diesen nicht schlimm, wie er sagt....

Klar, besser als der Knast ist der Sozial-Dienst garantiert.



Freitag, 9. Mai 2014

Marktticker.... Bauernmarkt!

Wir sind mit unserem Marktstand morgen am Samstag auf dem

Grünen Markt in Leuna

auf dem Haupttorplatz!


Kleiner Markt am Dom zu Merseburg


Und wenn das Wetter am Sonntag, den 11. Mai, mitspielt, dann finden Sie meinen Marktstand auf dem

Kleinen Markt am Dom zu Merseburg!


Montag, 5. Mai 2014

Wochenrückblick.... Weniger geblickt, dafür mehr geschaut!

Wieder ist eine Woche vorbei! Und es ist Zeit für meinen Wochenrückblick.

Aber was war los, über das ich nun schreiben könnte?

Die Krise in der Ukraine, wo es Leute gibt, die Angst vor der Demokratie haben? Und sich deshalb in den Schoß einer alten vergangenen Sowjetunion begeben wollen.
Dazu habe ich ehrlich gesagt keine Lust. Denn welche Meldung nun war ist und welche nicht - daß kann ich schlecht überprüfen.
Nur ist mir aufgefallen, daß Putins Unterhändler lange gebraucht hat, bis die OSZE-Beobachter wieder frei waren.

Oder soll ich über Schröders Saufgelage bei Putin sprechen? Pardon - die Geburtstagsfeier? Über den Mann, der uns in der Energie-Frage an die Russen verkauft hat? Danke Schröder, daß wir bei jeder Krise im Osten zittern dürfen, daß uns der Gashahn zugedreht wird!

Ich möchte aber heute nicht über häßliche Dinge schreiben.


Da aber die vergangenen 7 Tage bei mir stark durch Märkte geprägt waren, möchte ich heute lieber über dieses Thema sprechen.

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, habe ich das Thema wörtlich aufgegriffen. Denn ich habe meinen Marktstand auf dem Schäferfest auf der Burg Freckleben bei Aschersleben aufgebaut.

Schäferfest
Schäferfest auf Burg Freckleben 2014
Das Wetter war toll und die Besucher zahlreich.... bis zum Mittag ein Gewitter aufzog.
Gut, wir hatten lange auf Regen gewartet, aber mußte dieser ausgerechnet heute kommen?

Also durfte ich meinen Stand wieder einpacken. Denn wenn es blitzt und donnert - und ich dabei auch noch auf einem Berg stehe - dann bin ich schon ein wenig skeptisch.
Und da kamen noch Leute auf den Burgberg marschiert, den Schirm in der Hand wie einen Blitzableiter, staunend, warum alle Stände abgebaut wurden.

Wie gefährlich Blitze sein können, spürte eine Familie im Zoo Leipzig. Denn sie kam dem Blitz sehr gefährlich nah.
Deshalb bleibe ich dabei: Bei Gewitter baue ich ab! Basta!

Am 2. Mai war ich mit meinem Stand auf dem Merseburger Blumenmarkt.

Merseburg Blumenmarkt
Blumenmarkt in Merseburg 2014
Hier haben vor allem Gärtner ihre Pflanzen angeboten. Das Wetter war deutlich besser als am 1. Mai. Zwar ein wenig frisch, aber bei bestem Sonnenschein.

Merseburger Blumenmarkt
Merseburger Blumenmarkt 2014
Zwei Märkte so kurz hintereinander schlauchen mächtig gewaltig. Denn man darf nicht vergessen, daß wir echten Erzeuger auch noch nach solch einem Markt arbeiten müssen. Da warten die Blumen und Kräuter noch auf Wasser, das liebe Vieh auf das Futter und und und.
Auch muß die Ware aufgefüllt werden, denn nach dem Markt ist vor dem Markt!


Bei mir war das dann am folgenden Tag der erste Frühlingsmarkt in Buttstädt. Das liegt im Bundesland Thüringen an der Grenze zu Sachsen-Anhalt.

Frühlingsmarkt in Buttstädt
Dazu mußte ich schon sehr früh am Morgen aufstehen. Denn ich mußte fast 2 Stunden fahren, um dorthin zu kommen.
Ich hatte von der Stadt Buttstädt eine Einladung bekommen, weil man von meinem Sortiment so begeistert war. Auch war ich neugierig, wie man in Thüringen Regional-Märkte organisiert. Denn in Sachsen-Anhalt verwässert man den Regional-Gedanken regelmäßig dadurch, daß auf diesen Märkten immer mehr Händler mit Importware stehen. Und uns einheimische Produzenten die Kundschaft durch ungesund billige Preise wegfischt. Leute wie ich, die auf Qualität setzen wollen, haben es in Sachsen-Anhalt deshalb immer schwerer, wirklich gute Märke zu finden. Denn bisher hat es auch wirklich jeder Veranstalter geschafft, das Niveau eines Marktes aus der Gier nach noch mehr Ständen heraus (die Standgebühr zahlen) zu versauen.

Also war ich nun 7.30 Uhr in Buttstädt angekommen und der Aufbau ging los.

Frühlingsmarkt in Buttstädt
Mein Stand auf dem Frühlingsmarkt in Buttstädt

Ich muß die Thüringer hier wirklich loben! Dieser Markt hatte wirklich nur hochwertige Ware! Pflanzen, die wirklich noch die Hand des Gärtners gesehen haben! Keramik, Filz, Weine und Säfte, Spielzeug, Schmuck, Steinmetz-Arbeiten, Bastelwerk, Malerei.......

Buttstädt, Markt
Buttstädt, Frühlingsmarkt
Klar, eine echte Thüringer Bratwurst, die mußte natürlich auch sein! Wenn ich schon einmal in Thüringen bin!

Markt in Buttstädt
Erster Frühlingsmarkt in Buttstädt
Sehr deutlich ist mir aufgefallen, daß die Umgangsformen der Besucher zu den Marktständen auf diesem Markt deutlich besser waren als in der Region Halle (Saale). Auch wenn jetzt einige Leute in Halle eingeschnappt sein sollten, weil ich dieses hier schreibe.... Es ist tatsächlich so!!
Man lächelt, grüßt und respektiert sich. Und der Kunde schaut nicht abfällig auf den Händler herab.
Ja, leider ist das so in einigen Regionen in Sachsen-Anhalt. Dort, wo nur der Preis und nicht die Qualität der Ware und damit der Arbeit des Erzeugers zählt. Ja, liebe Leute aus der Region Halle: Ein kleines Lächeln bringt niemanden um! Wirklich nicht! Echt!
Gut, es gibt einige wenige gute Märkte auch bei uns. Aber die muß man wirklich suchen.

Aber hier in Buttstädt habe ich mich wohl gefühlt. Tolle Gespräche mit den Kunden gab es, es wurden Erfahrungen getauscht und zum Schluß natürlich auch gekauft.
Und klar hat es mich gefreut, daß meine Kräuter und Tees aus der Gewürz-Kammer Deutschlands - ja, das ist Sachsen-Anhalt immer noch - auch in Thüringen gefragt waren! Denn wie jeder weiß, ist Thüringen die Kräuter-Apotheke Deutschlands.


Frühlingsmarkt in Buttstädt
Deshalb noch einmal vielen Dank für die Einladung aus Buttstädt! Und wenn ich darf, dann komme ich wieder einmal vorbei!

Siehe auch:
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Fruehlingsmarkt-erlebt-erste-Auflage-in-Buttstaedt-1606782294


In meinem Garten & mehr...

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