Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Donnerstag, 29. November 2012

Der Glühwein ist fertig!

So, habe meinen Glühwein mit Holunder "Schwarzer Kater" gekocht, das Auto mit meinen Marmeladen, Salz & Co. beladen.....Feierabend!
Morgen geht es damit für 3 Tage nach Leuna zum Weihnachtsmarkt, wo ich eine Hütte habe.
Also wer Lust hat, einfach nach Leuna kommen: Vor dem Rathaus Weihnachtsmarkt, im Rathaus Ausstellung mit Plüschtieren aus Bad Kösen und mehr! Es lohnt sich!

Gestern war ich bei meiner Freundin Csilla in Leipzig. Sie hat da ein schönes Wollgeschäft. Wir haben da Adventsvorfreude gefeiert, weil wir Leute mit Ständen auf den Weihnachtsmärkten nicht viel vom Advent haben.

War eine richtig schöne Veranstaltung!



Dienstag, 27. November 2012

Marktticker - Weihnachtsmärkte!!!

Der erste Advent steht vor der Tür!

Das heißt, ich heizen meinen Kessel an und koche meinen köstlichen Glühwein "Schwarzer Kater" mit Holunder für Sie, damit Sie auf dem Weihnachtsmarkt nicht frieren müssen!

Doch wo finden Sie meinen Marktstand auf den Weihnachtsmärkten?

Morgen geht es mit der Adventsvorfreude im Wollwerk in Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg) in der Südstraße 45 los. Dort gibt es Wolle und mehr, damit es Ihnen nicht kalt wird!


Ab Freitag dieser Woche startet der Weihnachtsmarkt in Leuna vor dem Rathaus ab 14.00 Uhr! Dies ist ein schöner kleiner Weihnachtsmarkt. Und für staunende Augen gibt es im Rathaus eine Ausstellung "Weihnachten beim Wetterfrosch auf dem Brocken" mit Stofftieren aus Bad Kösen. Außerdem gibt es noch eine weitere Ausstellung zu Käthe Kruse "Vor 100 Jahren in der Puppenwerkstatt"!
Dieser Markt geht bis zum Sonntag.

Am 8. und 9. Dezember finden Sie uns auf der Burg Rabenstein im Hohen Fläming in Raben auf dem Sinnlichen Weihnachtsmarkt.Der Ort liegt direkt an der Autobahn A9 nach Berlin.

Und am 15. und 16. Dezember gibt es in Bernburg im Kloster in der Talstadt wieder die studentische Klosterweihnacht der Hochschule Anhalt. Ein schönr hochwertiger Markt in den erwürdigen Mauern des Klosters - das muß man erlebt haben!

Auf allen diesen Veranstaltungen ist unser Stand vertreten. Mehr dazu finden Sie unter Termine.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!


Montag, 26. November 2012

Wochenrückblick

Während sich in Brüssel die Gemüter um den Haushalt der EU im Zeichen der Schuldenkrise einiger Mitgliedsländer erhitzten, da fordert die Weltbank auch noch stärkere Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung.

 

Jetzt mag manch ein Erdenbürger fragen, wozu das nötig sei in Zeiten leerer Kassen.

 

Aber der Sturm Sandy sollte uns zeigen, daß nun auch große reiche Städte Angst vor Unwettern haben müssen. Denn nun ist die Katze aus dem Sack: Hunderte Häuser in New York und Umland müssen abgerissen werden.

Das besonders Schlimme daran ist, das wieder einmal die Versicherungen nicht zahlen wollen, obwohl sie über Jahre fleißig Prämien kassiert haben.

 

Aber wenn man bedenkt, daß diese sogenannten Schattenbanken (Fondgesellschaften, Versicherungen etc.) über 67 Billionen Dollar umgesetzt haben, dann kann man bei denen nicht von einer Krise rechnen.

 

Im Gegenteil.

 

Denn zuerst wird fleißig spekuliert, um eine Krise zu erzeugen. Danach kann man in der Dynamik solch einer Krise in der Welt erst richtig verdienen.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Krieg???

 

Das denkt man sich an vielen Stellen in der Welt. Der Nahe Osten, Syriens Grenze zur Türkei,....

 

Ja was nun, liebe Bundesregierung? Sollen nun deutsche Patriot-Raketen in die Türkei fahren oder nicht?

 

 

Und was machen die Banken? Da kann man als Manager den Karren so richtig in den Dreck setzen - und die Boni darf man trotzdem behalten!

Wie zum Beispiel der Herr Nonnenmacher von der HSH Nordbank.

 

 

Aber es gab in der vergangenen Woche auch Verlierer.

 

Die armen Franzosen verlieren bei Moody´s ihr Spitzenrating!!!

 

Nun sollte man bedenken, daß es sich bei Moody´s nicht um einen Gourmet-Führer handelt.

Gut, dann ist der Verlust dieses Spitzenplatzes vielleicht doch nicht so schlimm für die Ehre Frankreichs...

 

Ein anderer Verlierer war der geschlagene Präsidentschaftskandidat Romney. Denn der wurde von seiner Partei, den Republikanern, fallen gelassen.

 

Aber so kurz vor Weihnachten, da findet sich bestimmt ein neuer Job für ihn.

 

Ach ja, Weihnachten!

 

Wollten Sie als kleiner Junge schon immer eine Eisenbahn haben?

 

Dann greifen Sie zu: Griechenland verkauft seine Staatsbahn zum Schnäppchenpreis!

Sicher gibt es dort noch mehr vom Tafelsilber.

 

Doch bleiben wir beim Thema Eisenbahn bloß stille. Denn unsere Bahn bekommt die neuen ICE-Züge erst im Frühjahr, weil Siemens später liefern will.

Auch kommen die neuen Regional-Züge später.

 

Aber sehen Sie hier den Vorteil:

 

Diese Züge können dann wenigstens im Winter NICHT ausfallen.

 

 

Ja, es stehen uns kalte Zeiten bevor. Wohl deshalb darf man in San Franzisco nicht mehr nackig durch die Stadt rennen. Weil das hat nun der Stadtrat verboten.

Ach wir armen Katzen, Hunde...! Hoffentlich zieht man uns keine rosa Tütüs an!

 

 

Aber die Welt ändert sich rasant! Da kommt man mit den Meldungen kaum hinterher!

 

Und wo nun auch in der Kirche gestreikt werden darf! Gegen Gott?

 

Nein! gegen blamabel schlechte Bezahlung in einem Unternehmen, welches gern auf barmherzig macht und dabei die eigenen Mitarbeiter vergißt.

 

 

Beim Thema Streik fragen Sie sicher, was die Aktivisten der SDirekt nun nach ihrem Streik machen, der 117 Tage lang ging. (Haben Sie nicht gehört?? Na dann wird es Zeit, daß Sie das Buch 117 Tage lesen!)

Ja die gehen wieder fleißig arbeiten, sind aber nicht müde geworden:

 

Die haben nun in ihrem Callcenter der Sparkasse den Red-Shirt-Day eingeführt.

 

Was das ist? Jeden ersten Arbeitstag im Monat wird von den aktiven Gewerkschaftsmitgliedern der Verdi-Betriebsgruppe ein rotes Kleidungsstück (z.B. ein T-Shirt, Pullover oder anderes) getragen, um sich selbst und den Arbeitgeber an ihren Streik und an die Einhaltung der Absprachen des Tarifvertrags zu erinnern.

 

Ich finde eine Idee, die Schule machen sollte:

 

Warum sollte nicht jeder, der für soziale Gerechtigkeit ist, auch am ersten Arbeitstag im Monat solch ein rotes T-Shirt oder ein anderes Kleidungsstück in roter Farbe tragen? Einfach als Signal an die Gesellschaft?

 

Also ich fände das jedenfalls gut.

Sonntag, 25. November 2012

Ich war wieder fleißig: Neue Produkte!

da war ich so kurz vor der Weihnachtszeit noch einmal fleißig, und habe meinen Online-Shop auf www.gourmieze.de überarbeitet!

Damit Sie nicht mehr mühsam meine Produkte suchen müssen, die Blüten aus meinem Garten enthalten, gibt es auf meinem Shop nun auch die Seite "Unsere Blütenträume"!

Dort gibt es auch mein neues Kräutersalz für die mexikanische Küche:


In diesem Mexiko-Salz ist nicht nur Chili, sondern auch Blüten von Gewürz-Tagetes und Blätter von der Quillquina-Pflanze, was dem Salz ein einmaliges Aroma gibt.


Auch neu in meinem Sortiment auf dem Online-Shop ist auch meine Würzsoße Grüne Tomate.
Diese Soße habe ich aus Tomaten-Sorten bereitet, die auch in reifen Zustand von grüner Farbe sind.
Einfach lecker zu Fleisch, Fisch, Geflügel und mehr.

Also nicht zögern, sondern gleich bestellen! Denn Weihnachten steht vor der Tür! Deshalb habe ich auch schon einmal den Warenkorb auf meinem Shop durch einen Sack ersetzt.


Donnerstag, 22. November 2012

Bist Du zu blöd....?

...Oder:

Da haben Sie mal wieder so richtig eingekauft, ohne Sinn und Verstand.
Der Kühlschrank ist voll und das Mindesthaltbarkeitsdatum der Lebensmittel
tickert.

Was nun?

Schon wieder werfen Sie massenhaft Lebensmittel in die Tonne - nicht nur
schade, sondern auch pures Geld, was Sie da verschwenden!


Jährlich landen allein in Deutschland 6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel aus
privaten Haushalten im Müll.

Damit dies in Zukunft weniger geschieht, gibt es nun eine App der
Bundesregierung mit einem interaktiven Einkaufszettel.

Wer seine Essens-Reste veredeln und damit kochen will, muß jetzt einfach zum
Smartphone greifen.

Mit dieser neuen App will die Bundesregierung den Berg an Lebensmittelabfällen
verringern.
Neben Rezepten von 50 Spitzenköchen und Prominenten enthält sie Hinweise zur
richtigen Aufbewahrung von Nahrungsmitteln.
Ein interaktiver Einkaufszettel erleichtert es den Kunden, weitere passende
Zutaten für eine gewünschte Zahl von 1 bis 42 Menschen zu besorgen.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) warb bei der Vorstellung der App
"Zu gut für die Tonne" in Berlin dafür, Lebensmittelreste beim Kochen noch für
die Zubereitung anderer Speisen zu verwenden.

Je nach Wunsch kann der Nutzer einerseits eintippen, was er noch hat, wie etwa
Grünkohlblätter, Reis oder Wurst - und der App-Nutzer bekommt einfache Rezepte
mit diesen Zutaten. Man kann aber auch nach Rezepten oder Kochpaten auswählen.

Warum dieser ganze Aufwand mit solch einer App?

In Deutschland landen einer Studie zufolge jährlich rund elf Millionen Tonnen
Lebensmittel im Müll, davon allein 6,7 Millionen Tonnen aus privaten
Haushalten. Im Schnitt wirft demnach jeder Bundesbürger 81,6 Kilogramm
Lebensmittel im Jahr weg, ein Großteil wäre noch genießbar. TV-Koch Christian
Rach sagte, mit kleinen Resten lasse sich noch vieles anfangen. So könne übrig
gebliebene Tomatensoße als Pizzabelag dienen.

Diese App ist kostenlos und kann auf der Internetseite der Aktion gedownloadet
werden.

Wer kein Smartphone hat, kann diese Rezepte ebenfalls auch auf der
Internetseite des Verbraucherministeriums finden:

https://www.zugutfuerdietonne.de/



Also wenn Sie mich fragen:

Ich würde mich nie trauen, mit so einer App im Supermarkt in der
Gemüseabteilung zu stehen und zu surfen!

Warum?

Damit würde ich zeigen, daß ich nicht in der Geistesverfassung bin, vernünftig
mit Lebensmitteln - ohne solchen technischen Schnick-Schnack - umzugehen!
Geschweige denn auch verantwortungsvoll mit den eigenen Finanzen.

Meine Lösung gegen Lebensmittel-Verschwendung benötigt keine App, da sie viel
zu einfach ist:

Ich kaufe nur das ein, was ich auch garantiert verputzen kann. Da bleibt
nichts übrig.

So einfach ist das!

Montag, 19. November 2012

Wochenrückblick

Da hat aber Griechenland noch einmal Glück gehabt! Jetzt bekommt der Schulden-
Staat mehr Zeit und alle dürfen die Zeche zahlen!

Aber hat dort schon einmal jemand versucht, das Geld von den reichen
Steuerschuldnern einzutreiben?
Da habe ich doch im Fernsehen einen reichen Reeder gesehen, der hat gefragt,
warum er Steuern zahlen soll. Denn seine Millionen an Geld verdiene er auf den
Weltmeeren und nicht auf griechischer Erde. Deshalb brauche er in Griechenland
auch keine Steuern zahlen?!?

Sicherheitshalber habe er sein Geld schon in das Ausland gebracht, weil dies
sei er seiner Familie und sich schuldig.

Toll!

Und der kleine Grieche nimmt den Strick, weil er die Miete nicht mehr bezahlen
kann!

In was für Zeiten leben wir, möchte ich an dieser Stelle fragen!

Da sollte man doch die Steuersünder wie diese Autofahrerin in den USA, Shena
Hardin, an den Pranger stellen. So mit einem Schild um den Hals an die nächste
Kreuzung, wo auf dem Schild steht: Ich bin ein Idiot.
Wer das ist? Diese Shena Hardin hat mit ihrem Auto auf dem Fußweg(!!!) einen
Schulbus überholt.

Wer das nicht will, der kann sich ja wie dieser Waldschützer im Hambacher
Forst in der Erde in einem Loch vergraben...

Aber so ist es im Leben:
Der dumme kleine Bürger wird künstlich arm gemacht, damit wenige sich auf
unser aller Schultern ein schönes Leben machen können!
Da wurde wenigsten europaweit zum Aktionstag gestreikt gegen diese blinden
Spar-Maßnahmen, die die Reichen verschonen.

Gut, daß es sogar in Deutschland Aktionen gab!

Denn auch wenn die UFO-nauten der Lufthansa 4,6% mehr Geld bekommen, so kann
dies nicht verbergen, daß anderen Ortes Leute ihren Lohn mit HartzIV
aufstocken müssen!
Sogar die Leiharbeiter im Bundestag!

Denn das ARD-Politikmagazin Report-Mainz hat berichtet, daß dort Vollzeit-
Schreibkräfte ein Viertel des Einkommens mit diesem HartzIV aufdeckeln müssen,
um überhaupt leben zu können!

Ich glaube, deshalb sagen viele Politiker, ein Mindestlohn sei nicht nötig.

Stimmt!

Nicht aus deren Sicht!

Und während Claudia Roth auf einem Parteitag erst in das Wahltief und dann in
den neuen Olymp der Grünen Partei gehoben wurde, da reiste Angela Merkel von
Portugal (Wo man auf Bildern ihr einen Damenbart unter der Nase malte, der an
Charlie Chaplin erinnerte ???) zu Putin nach Moskau.

Der war auch gleich einmal beleidigt, wenn man ihn auf Pussy Riot ansprach.
Haben Sie den Satz von der Merkel gehört, der da so etwa ging:

Na wenn ich jedesmal beleidigt wäre.....dann wäre ich keine Kanzlerin mehr.

Da hat sie sich was getraut, gegenüber dem russischen Bären!


Ist aber auch irgendwie explosiv, die Atmosphäre in der Welt.

So stark, daß im Golf von Mexiko schon wieder eine Ölplattform explodierte.

Und die Stromkonzerne verkünden, zum Jahreswechsel wird das Licht auch schon
wieder teurer!

Vielleicht ziehen sich deshalb Siemens und Bosch aus dem Solarprojekt in der
Wüste zurück, weil das Licht dort auch zu teuer wird?

Und so knisterte es weiter elektrisiert in unserer Welt, das kaum jemand
mitbekommen hat, daß die gute alte BBC 90 Jahre alt geworden ist.
Nur deren aktuelle Skandale bekommt man zu Gesicht.
Aber da mag man auch wirklich nicht feiern.

Und bei all den Geschehnissen in der Welt, da staune ich über die Ruhe und
Gelassenheit unserer Piloten.
Denn laut Cockpit ist schon jeder 3. Pilot während des Fluges eingeschlafen!

Der Grund sind aber die langen "Lenkzeiten", die bei jedem LKW und Bus
verboten sind.

Und da ich in der Einflugschneise nach Leipzig wohne, da kann ich bei dieser
Meldung nun nicht mehr ruhig schlafen!

Sonntag, 18. November 2012

Neu: In Gourmetkaters Kochtopf geschaut!

In dieser neuen Rubrik gebe ich Ihnen einen kurzen Blick unter die Deckel meiner Pfannen und Kochtöpfe.
Vielleicht bekommt der eine oder andere Leser von Ihnen eine kleine Anregung für seinen KüchenAlltag.

Denn komplette Rezepte gibt es an dieser Stelle nicht von mir.Das liegt daran, daß ich eher ein Spontan-Kocher bin und mich in der Küche selten an Rezepte halte.

Doch hier der erste Blick in meine Pfanne:

Kaßler-Röllchen auf Apfel-Zwiebeln
Ich hatte in meinem Kühlschrank noch ein Kaßler-Röllchen liegen. Das sollte heute mein "Sonntagsbraten" sein. Dazu Pellkartoffeln und....

...schon wieder Sauerkraut?  Nö.

Zum Glück habe ich noch reichlich Äpfel aus eigener Ernte. Und eine Menge Zwiebeln.
Deshalb habe ich schnell Zwiebelringe geschnitten und diese in Olivenöl mit etwas Butter in der Pfanne angebraten. Dazu kommen noch Knoblauch, Rosmarin, Lorbeer, Pfeffer und mein Wildkräutersalz.

Wenn die Zwiebeln angebraten sind, kommen darauf die Apfel-Spalten. Alles nun schön weiterkochen.
Und in der Küche verbreitet sich ein schöner Duft nach Bratapfel!

Nicht vergessen, den Kaßler mit in die Apfel-Zwiebeln legen. So wird er warm und gibt sein Aroma mit an die Pfanne ab.

Einfach köstlich, kann ich nur sagen!

Freitag, 16. November 2012

Erinnerungen......

Da nach dem Streik in der SDirekt sicher noch viel Arbeit auf das Arbeitsgericht zukommt,
gibt es hier von mir noch einmal einige Fotos dieser aufregenden 117 Tage:



Viel Spaß beim Schwelgen in Erinnerungen!

Mittwoch, 14. November 2012

Omnishambles...... überall in Europa!

Omnishambles - das ist das Wort des Jahres, welches nun von der Oxfort University Press gekührt wurde. 

Doch was bedeutet denn das Wort Omnishambles überhaupt, daß es zu solcher Ehre kam?

Übersetzen kann man dieses Wort etwa mit:

"Rundum-Chaos, eine durch totales Fehlmanagement verursachte Situation, die auf eine Reihe von Fehlern und Fehlkalkulationen beruht."

Das Wort paßt doch wirklich zur derzeitigen Situation in Europa.

Ist es da verwunderlich, daß gerade heute tausende Menschen zu Protesten und Streiks gegen die Sparpolitik in Europa wenden? So mit Großdemonstrationen in Spanien, Portugal, Belgien, Italien, Griechenland, Deutschland und, und und.....?!?

Aber nicht nur in der Politik scheint es um Omnishambles zu gehen, sondern auch in vielen Firmen, wo gestreikt wird. Egal ob beim jetzt beendeten Streik in der SDirekt, bei Amazon und anderen Firmen.

Wer für seinen eigenen Streik noch Erfahrungen von alten Hasen benötigt dem kann ich dieses Buch empfehlen:

117 Tage - Mit ganz persönlichen Erfahrungen und Bildern. Eine Erfahrungssammlung aus dem Sparkassen-Callcenter, wo man das Wort Omnishambles mit ruhigem Gewissen verwenden darf. Viel Spaß beim Lesen!

Jetzt im Download auf:




Man weiß schließlich nicht, wann der nächste Streik wieder los geht!

Montag, 12. November 2012

Wochenrückblick: Von Enten und Erfolgen

Die Welt schaute gespannt auf ein Ergebnis:

Wie würde die Wahl in den USA ausgehen!?

Was für ein Kopf-an-Kopf-Rennen!

Auf der einen Seite ein Kandidat, der viel versprochen hat und vieles davon
nicht umsetzen konnte. Der erst von seinen Wählern und Jüngern gottgleich
verehrt wurde und dem man nun womöglich nicht mehr traute, das Land zu führen?

Auf der anderen Seite ein Kandidat, der zwar unverbraucht daher kommt, aber in
den Medien eine Stilblüte nach der anderen gelandet hat. Dessen große Klappe
siegesgewiß eine neue konservative Ära einleiten wollte, den aber die Welt so
richtig nicht haben wollte.

Nun, jetzt bleibt alles beim Alten, was so schlecht auch nicht sein mag.

Und Romney, der schon einmal in der Wahlnacht kurz seinen Sieg auf einer dafür
geschaffenen Internetseite feierte, nun, der ist uns erspart geblieben.


Auch gab es in Halle an der Saale eine Urabstimmung im bestreikten Callcenter
der Sparkasse, ob der in 117 Tagen erstreikte Tarifvertrag angenommen wird
oder nicht. Was für die Betroffenen spannender war als die Wahl in den USA.
Zum Schluß durften Obama und die Ver.dianer der SDirekt feiern, obwohl beide
Siege auch einige Wermutstropfen mit sich trugen.


Den Weg zum Sieg verkürzen wollten dagegen im Kölner Ford-Werk belgische
Arbeiter, die gegen die Schließung ihres Werkes in Belgien protestierten.
Es gab klirrende Scheiben und brennende Reifen! Dinge, die die Streiker der
SDirekt in Halle nicht machen durften.
Ich glaube, da wären einige doch noch gern nach Köln gefahren!


Aber so ist der Kapitalismus. Während in Halle die Ver.di-Kampfente in den
Ruhestand versetzt wird, da feiert eine andere Ente ihren Erfolg.
Denn Dagobert Duck, die erfolgreichste Unternehmer-Ente der Welt, feierte
ihren 65. Geburtstag. Den hat Dagobert sicher mit einem Bad im Gold begonnen
und auch beendet.


Aber das Dinge ihre korrekte Zeit brauchen, was eine minutiöse Planung voraus
setzt, mußte in der vergangenen Woche ein Bankräuber lernen. Der wollte am
Freitagmorgen in Finnentrop bei Olpe eine Bank überfallen. So stand er
verdutzt und maskiert vor der Tür und mußte beim Lesen der Öffnungszeiten
feststellen, daß die Bank noch geschlossen hatte.
Als das Bankpersonal pünktlich kam und die Polizei alarmierte, rannte der
verhinderte Bankräuber davon.
Planung ist eben alles.

Mittwoch, 7. November 2012

Endlich da: Ergebnis des Urnenganges!

Heute sind sie raus, die Wahl-Ergebnisse aus den Urnen-Gängen!

Denn es gab die Wahl und Entscheidung, die Zukunft zu verändern! Und so
strömten die Massen an die Urne, um ihren Stimmzettel in die Box zu werfen!

Welch ein Anblick!

Welche Wahl!

Sollte es nun doch "Forward" gehen, oder stimmte man gern konservativ für das
alte Modell, welches man aber eigentlich nicht mehr wollte???

Doch nun ist das Ergebnis verkündet, auf das ganz Deutschland wartete!

88.875 % Der Streik-Aktivisten im Sparkassen-Callcenter SDirekt in Halle an
der Saale haben den neuen, in 117 Tagen erstrittenen, Tarifvertrag angenommen!
Ich frage mich nur, wie dieser krumme Wert entsteht.

Gratulation an alle Ver.di-aner! War auch ein hartes Stück Arbeit!



Doch auch ein anderes Ergebnis wurde in Deutschland heute erwartet:

Die Wahl des Präsidenten der USA:

Gewonnen hat zu meiner Freude der alte Amtsinhaber Barack Obama.

Auch diesem möchte ich zu seinem Wahlsieg gratulieren. Denn wie sagte meine
Freundin Teri aus New Jersey nach seiner letzten Wahl:

"Endlich kann man sich als Amerikaner in der Welt wieder sehen lassen, ohne
sich zu schämen!"

Ich hatte interessiert die Meldungen über den Wahlkampf in den Medien
verfolgt.

Diese langen Schlangen vor den Wahllokalen! Ohne Ende!
So etwas gibt es nicht in Deutschland.

Und ich muß ehrlich sagen, die Künstler, die für Obama eintraten, waren
deutlich besser. Selbst die alten Hasen waren besser drauf, als Romney seine
alten Haudegen.

Aber der Hauptgrund, warum Obama gewonnen hat, war garantiert das Kleid von
Katy Perry.....

Da kann ich nur sagen:

FORWARD!

Montag, 5. November 2012

Wochenrückblick

Das war wohl ein Sturm, dieser Hurrikan Sandy, dessen zerstörerisches Ausmaß
in der vergangenen Woche so richtig zum Vorschein kommt!

Nur am Rande bemerkt, meiner Freundin Teri und meinem Kumpel Kater Chewie geht
es gut. Sie haben den Sturm in New Jersey gut überstanden. Gott sei Dank! Sie
haben sich bei mir über das mobile Internet gemeldet, weil das Telefon und das
Festnetz-Internet noch nicht gehen. Deshalb habe ich auch noch keinen
genaueren Angaben von beiden erhalten.
Wenigstenz haben sie wieder Strom.

Doch während vergangenen Sonntag noch Sportler meckerten, weil der New Yorker
Marathon abgesagt wurde, ergriffen andere Läufer die Gelegenheit und
organisierten einen Staffellauf mit Essen zu den am stärksten Betroffenen des
Hurrikans.
Eine tolle Idee, wie ich finde.

Nun kann man sich überlegen, welche Rolle dieser Sturm Sandy auf den
Wahlausgang in den USA haben wird. Jedenfalls wurden Obama und Romney ganz
schön aus ihrem durch und durch geplanten Wahlkampf heraus gerissen.

Gut, Morgen werden wir sehen, was dieser Sturm der Welt und dem Wahlergebnis
gebracht haben wird.
Aber wenn schon Republikaner in New York empfehlen, Obama zu wählen, dann kann
sich Romney nicht gut in der Katastrophenhilfe dargestellt haben.

Nichts geht im Wahlkampf über einen Einsatz in Gummi-Stiefeln, Hemdsärmeln und
Schippe. Muß man doch nutzen, so einen Wirbelsturm!
Da kann Politiker einmal so tun, als sei er ein Mensch wie Du und ich...

Und wir schauen voller Bannung auf die Schäden in den USA und haben vergessen,
daß Sandy vorher auch in der Karibik wütete.
Und das arme Haiti, wo die Schäden vom großen Erdbeben immer noch nicht
beseitigt wurden, da stehen die Felder unter Wasser und die Ernte verfault.
Und schon wieder droht eine Hungersnot in Haiti, wo nun endlich der Notstand
ausgerufen wurde!


Es gab auch neueste Meldungen vom Mars!

Die neugierige Raumsonde Couriosity hat keinerlei Methan gefunden!

Doch was bedeutet dies nun für uns auf der Erde, wenn man keinen Grünen-
Männchen-Pups in der Luft findet?

Gibt es nun doch kein Leben auf dem Mars?

Oder können sich die Grünen einfach nur benehmen???

Freitag, 2. November 2012

117 Tage Arbeitskampf in Sparkassen Callcenter - ERFOLGREICH

117 Tage Streik - Und es hat sich gelohnt!

Natürlich muß dieser Abschluß erst noch einige Hürden wie Urabstimmung etc. durchlaufen.

Aber vorab schon einmal:

Gratulation an alle Streikenden des Sparkassen-Callcenters SDirekt in Halle Saale!

Es lohnt sich also, für seine Arbeitnehmerrechte zu kämpfen!

Hier ist die Pressemitteilung von Ver.di zu diesem Abschluß:

------------


Abschluss für Beschäftigte bei Sparkassen-Callcenter erzielt - 117-tägiger Arbeitskampf war erfolgreich

02.11.2012
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Geschäftsführung der S Marketing GmbH haben am heutigen Freitag, 2. November, einen Abschluss für die rund 800 Beschäftigten bei Sparkassen Callcentern erzielt.

Danach erhalten alle Beschäftigten ab dem 1. Dezember 2012 einen Stundenlohn in Höhe von 8,50 Euro. Damit verbessern sich die Einkommen eines Großteils der Beschäftigten um 1,12 Euro/Stunde. Beschäftigte, die momentan bereits 8,50 Euro erhalten, werden zum gleichen Zeitpunkt auf 9,00 Euro angehoben. Ab 1. Januar 2014 wird der Stundenlohn für alle auf mindestens 9,00 Euro erhöht.

Desweiteren erhalten die Beschäftigten der S Direkt zwei Tage mehr Urlaub, für Gewerkschaftsmitglieder sind es drei Tage. Es wird zudem verbindlich für alle die Fünf-Tage-Woche eingeführt. Bislang hatten die Beschäftigten eine Sechs-Tage-Woche und mussten häufig zusätzlich am Wochenende arbeiten.

Befristete Arbeitsverträge von Streikenden werden ab sofort entfristet. Außerdem erhalten die Streikenden im Dezember eine Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro.

ver.di-Bundesvorstandsmitglied Beate Mensch begrüßte den Tarifabschluss und bewertete ihn als außerordentlich positiv. „Endlich erhalten die Beschäftigten, die bislang für lediglich 7,38 Euro gearbeitet haben, einen Lohn, der zumindest dem Mindestlohn entspricht. Dieses Ergebnis haben sich die Beschäftigten mit ihrem langen Streik über 117 Tage hart erkämpft.“ Erfreulich war, dass die Beschäftigten von S Direkt in dieser Zeit Unterstützung aus Politik und Öffentlichkeit erfahren haben.


Für Rückfragen, Stefan Wittmann, ver.di-Verhandlungsführer, Tel.: 0170-4509212
Link zu dieser Pressemitteilung:

Donnerstag, 1. November 2012

Gregor Gysi beim Streik in der SDirekt

Heute gab es richtig großen Bahnhof bei den Streik-Aktivisten der SDirekt in Halle (Saale)! Denn zum Streiktag 116 im Sparkassen-Callcenter hatte sich hoher Besuch angemeldet.


Gregor Gysi, Linke, bei Streikern der SDirekt Halle
Den Start machte kein geringerer als Gregor Gysi von den Linken, der nicht nur alleine kam, sondern noch weitere Vertreter seiner Partei als Begleitung hatte. Gysi schaffte es, in einer flammenden Rede die Streikmoral der im Streiklokal versammelten Ver.di-aner auf neue Höhen zu befeuern.
Er zollte dem Streik höchste Anerkennung, was Ausdauer und Mut der Streiker dieses Callcenters betrifft. Gleichzeitig bekundete Gregor Gysi auch sein Unverständnis gegenüber den Sparkassen für ihre starre Haltung bei der Einführung eines Tariflohnes von 8,50 Euro in der SDirekt.




Beate Müller-Gemmeke von den Grünen im Bundestag 
Zweiter Gast im Streiklokal in der Grenzstraße in Halle war Beate Müller-Gemmeke von den Grünen im Bundestag, die von ihren Bemühungen im Bundestag zur Einführung eines Mindestlohnes in Deutschland berichtete. Auch sie zollte diesem Streik ihre Anerkennung und bekundete ihre Unterstützung zum Streik in diesem Unternehmen der Sparkassen.

Ab Morgen sollen wieder Verhandlungen zwischen Ver.di und der Geschäftsführung stattfinden.
Das Ende bleibt natürlich offen.


Aber die heutigen Besuche haben den Streik-Aktivisten wieder reichlich neue Energie für ihren Arbeitskampf gegeben, auch wenn dieser noch länger dauern sollte.

Siehe dazu auch www.sd-verdi-betriebsgruppe.de

Ein gutes neues Jahr !!!!

Jetzt denken Sie, der hat sich im Kalender geirrt?

Nö, ich bin schon richtig!

Denn diesen Gruß sende ich an alle Menschen, die sich gern mit schwarzen
Katzen wie mich, Raben, Eulen und anderen Tieren umgeben.
Die außerdem verstehen, den Besen nicht nur zum Kehren der guten Stube zu
verwenden.
Leute, die gern in ihrer Schwarzküche ein kleines Feuer unter dem dreibeinigen
Kessel entfachen.....
....oder in der hypermodernen Einbauküche den Herd einschalten.

Oder anders ausgedrückt: Menschen, die Harry Potter nicht nur lesen sondern
auch leben.

Es gibt bekanntlich mehrere Kalender. Und was sagt dieser, den ich meine?

Wir haben Samhain, auch Samuin oder Samain genannt!

Und dies bedeutet, der Winter beginnt und damit auch das neue Jahr!

Also ich habe dieses neo-kommerzielle Fest Helloween gleich links liegen
gelassen und mich erst einmal gründlich gereinigt. Noch intensiver, als es bei
uns Katern üblich ist. Denn wer will schon das neue Jahr dreckig begrüßen, ob
körperlich oder spirituell?

Na also.

Also dann an alle schwarzen Gestalten:

Kommt gut in das neue Jahr!

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