Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

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Donnerstag, 30. Oktober 2014

Weltspartag – Ich spare mich tot!

Heute ist wieder so ein Tag, an dem man nicht auf die Bank oder Sparkasse gehen kann!

Warum?

Da kommen lauter plärrende Kinder, die vor den erbarmungslosen Augen der Mütter, Großeltern und Mitarbeitern von Sparkassen und Banken eigenhändig (!!!!) ihr geliebtes und im Moment noch fröhlich quiekendes Sparschwein killen müssen!

Das ist doch wirklich herzlos, diese Todesschreie armer unschuldiger süßer Spar-Schweinchen ertragen zu müssen! Und wozu?

Damit das arme Kind so ein häßliches Buch bekommt, wo nur trockene Zahlen drin stehen. Und aus dem schillernden Gold der Euromünzen, die das nun geopferte Spar-Schwein sicher in seinem Bauch verwahrt hatte und mit dem so ein kindliches Gemüt etwas anfangen kann – ist nun schnödes häßliches Papier geworden. Womöglich ein völlig wertloses Papier.
Oder noch schlimmer: Es gab für das Euro-Gold nur eine Plaste-Karte!

Ja liebes Kind, Du bist heute betrogen worden! Und nun bist du in den gierigen Fängen der Sparkassen und Banken!
Da hilft auch nicht der alberne Kitsch, den das arme Kind dazu bekommen hat.

So geht es los.

Erst stirbt das Schwein.
Und dann der Sparer.

Aber warum denn gerade heute?
Am 31. Oktober ist der weltweite Spartag. Nur, weil wir in Deutschland in den reformierten Gebieten am 31. Oktober den Reformationstag haben, ziehen wir den Weltspartag um einen Tag vor.
Eben weil am Feiertag kein Banker oder Sparkassen-Mensch arbeitet. Sonst könnten wir den Tag auch morgen feiern – wie der Rest der Welt.

Außer in Frankreich, da spart man nicht am Weltspartag, weil man den dort vergessen hat. Ebenso wie in anderen Gegenden, wo Sparen und Halloween-Party nicht zueinander finden.
Süßes Schwein für saure Zinsen? Das geht nicht.

Der erste Weltspartag fand am 31.10.1925 statt und wurde ein Jahr zuvor (1924) auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress in Mailand, Italien, beschlossen.
Seit dieser Zeit wird der Weltsparsamkeitstag (World Thrift Day) von den Sparkassen und später von den anderen Banken gefeiert.

Mehr dazu gibt es auf www.weltspartag.net

Doch bringt denn das Sparen bei den Banken und Sparkassen heute überhaupt noch etwas? Und ist dieses Sparen dazu auch noch zeitgemäß???

Sparst Du jetzt, hast Du etwas für schlechte Zeiten! - hat meine Oma immer gesagt. In Wahrheit hat sie das auch nur von einem Plakat, welches da in der Sparkasse hing.
Propaganda eben.

Ich rede hier nicht gegen das kleine Schutzpolster, welches man wirklich haben sollte, falls mal etwas kaputt geht.

Aber sind wir doch einmal ehrlich. Ob ich das Geld zur Bank oder Sparkasse bringe - oder in meine Matratze einnähe – das ist doch im Grunde genommen Wurst.
Denn die Sparkasse oder Bank zahlt mir genauso viele Zinsen wie eine Staubmilbe. Mit dem Unterschied, daß die Milbe von mir keine Gebühren will oder etwas aufschwatzen möchte. Höchstens eine Allergie.
Aber die habe ich inzwischen auch gegen Banken und Sparkassen.

Denn heute? Werde ich bei der Bank oder Sparkasse noch fair und richtig beraten? Oder wollen die mir nur wieder ein Produkt verkaufen, bei dem nur die Bank gewinnt?
Oder gehe ich lieber zu einer Direktbank? Die macht keine Beratung – und kann mich damit nicht über den Tisch ziehen???

Früher hat sich die Bank von den Leuten – den Sparern eben - das Geld geliehen und an andere Menschen in Form von Krediten weitergegeben. Die Differenz von Kreditzinsen und Sparzinsen war der Gewinn der Bank oder Sparkasse und damit deren Geschäftsmodell. Und das hat funktioniert und die Geldinstitute reich gemacht.

Doch heute? Wie fühle ich mich als Sparer und damit als Gläubiger, wenn ich mein Geld der Bank leihe?
Bei der Dresdner Bank (die gibt es nicht mehr) sagte mir einmal die Beraterin, als ich Geld von meinem Konto abhob: Vielen Dank, daß wir mit Ihrem Geld arbeiten durften.

Das hat mich echt umgehauen, diese Ehrlichkeit.

Doch heute?

Da steht man da wie ein Bankräuber, wenn man ein Tagesgeldkonto eröffnen will. Wohl gemerkt: Ich leihe in diesem Moment der Bank oder Sparkasse mein Geld!

Banker sind in ihrer Gier ja auch keine dummen Leute. Damit ich nicht merke, daß ich dem Kreditinstitut mein Geld leihe, verkaufen die mir nun Sparanlagen. Und damit ich auch wirklich vergesse, daß ich der Gläubiger bin und das Geld-Institut mein Schuldner – da bezahle ich womöglich noch Gebühren dafür!

Also noch einmal für Langsam-Denker:

Ich gebe der Bank und Sparkasse mein Geld. Und die verkauft mir das Gefühl, ich würde der Bank oder Sparkasse etwas schulden!

Ist doch eigentlich clever, was der Wucherer da mit mir macht.

Noch besser wird es bei der Altersvorsorge:
Ich leihe also dem Geldhaus mein Geld in kleinen Raten. Das für meine spätere Rente oder was auch immer verwendet werden soll, weil der Staat mich sonst verrecken läßt.

Oder anders ausgedrückt: Ich verleihe mein Geld an den Wucherer. Der verkauft mir dafür ein Gefühl von Sicherheit gegen eine Angst, die ich vielleicht nicht haben müßte. Und verlangt dafür zum Dank auch noch Gebühren.

Und am Ende der Geschichte?

Wenn ich mein Geld dann später zurück möchte, dann bekomme ich kaum Zinsen dafür. Habe letztendlich auch noch Geld dafür bezahlt und freue mich dann zum Schluß noch über Steuern, die der Staat von mir will.
Im Ergebnis kommt weniger Geld heraus, als ich eingezahlt habe. Da hätte es auch im Garten vergraben werden können.

Merken: Mit Angst läßt sich Kasse machen.

Einer Rentenstudie zufolge haben zwei Drittel der Deutschen Angst vor Altersarmut. Besonders Leute, die jetzt wenig verdienen, haben diese Sorge.

Also hungern sich Geringverdiener mit weniger als 1000,00 Euro Nettoeinkommen durchschnittlich 18,00 Euro im Monat für die Altersvorsorge – Rente und Pflege – ab.

http://yougov.de/news/2014/10/27/rentenstudie-mehrheit-der-deutschen-hat-angst-vor-/

Geld, welches sie eigentlich nicht haben und was im Alter einen feuchten Händedruck an Ergebnis bringt. Und das Schlimme daran ist, sie haben das Gefühl, daß dies zu wenig ist. Was die Panik noch verstärkt.

Jetzt gibt es Leute, die sich weniger Sorgen machen und welche, die vor Panik nicht mehr wissen wohin.

Letztere sind gefundene Opfer für den Weltspartag. Da werden massenhaft Sparanlagen an Leute verkauft, die sich diese eigentlich wirklich nicht leisten können. Erst ein, dann zwei, dann drei sogenannte Sparpläne. Und wehe, wenn dann einmal eine Rate nicht bezahlt werden kann!

Erinnerung: Auch diese Leute leihen der Bank und Sparkasse ihr knappes Geld!!!!

Schon steckt man in der Schuldenfalle, obwohl man nie einen Kredit aufgenommen hat.
Erbarmungslos pfändet der Wucherer den Leuten das Dach vom Kopf weg, weil man seinen Vertrag nicht erfüllt habe.

Ein Einzelfall? Fragen sie doch einmal die Schuldnerberatung!

Verarmt durch sparen! Oder Klartext: verarmt, weil man der Bank und Sparkasse sein knappes Geld geliehen hat!

Hätte man nicht bei der Bank gespart – also der Bank sein Geld geliehen – dann hätte das Geld bis zum Ende des Monats gereicht. Aber nun fehlt es. Kein Geld für Brot und Kartoffeln.
Schlechte Ernährung mit billigstem Essen macht krank und bringt einen frühen Tod. Auch mußte ein zweiter Job her, um das Geld zum Sparen zu erwirtschaften....

Am Ende verhungert der arme kleine Sparer völlig überarbeitet, weil er sich zu Tode gespart hat! Und die Rente? Die hat er auch nicht erreicht.

Also wem nutzt denn nun dieser Weltspartag heute noch?

Eben:

Dieser Tag ist eine ideale Chance für die Banken und Sparkassen, den kleinen naiven Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen!

Und genau deshalb schleppen wir heute unser süßes Spar-Schwein zur Schlachtbank. Mit dem Gefühl der Dankbarkeit, daß die Leute von der Bank oder der Sparkasse so gnädig sind, mir mein hart erarbeitetes Geld abzunehmen.

Schönen Dank auch!!!


Dienstag, 28. Oktober 2014

Marktticker: Kreativarena Jena


Am kommenden Wochenende geht es für unseren Marktstand nach Jena! Dort ist am

1. und 2. November in der

POM Arena die 

Kreativarena für Handgemachtes!

Wir freuen uns auf Sie!

Mehr dazu:
kreativarena.blogspot.com


Montag, 27. Oktober 2014

Wochenrückblick: Schönes Herbstwetter!

Da hat doch die letzte Woche richtig toll geendet! Strahlender Sonnenschein mit bestem Bomben-Wetter!

Und ich?

Ich habe es mir da im Garten so richtig gemütlich gemacht und mir ein windgeschütztes sonniges Plätzchen gesucht. War das herrlich!

Da blüht noch alles. Und wenn es verblüht ist, die Samenstände sind doch auch schön:



Meine Leute hatten es weniger gut. Die standen in einer Messehalle in Dresden. Und die hatte so gut wie kein Fenster. Aber nette Leute haben sie getroffen, wie sie mir erzählt haben.

Ja, die warmen Tage in diesem Oktober! Das soll doch schon wieder viel zu warm für diese Jahreszeit sein!
Aber wenn schon Klimawandel, dann bitte auch mit abgeschafftem Winter!Aber diesen Spaß wird mir die Politik vermiesen. Denn auf dem EU-Gipfel wurde doch über neue Klima-Ziele gesprochen. Und?

Falsch gedacht.

Denn unsere Europa-Politiker, auf die kann man sich verlassen! Auch wenn es um das Versagen im Klimaschutz geht.
Wozu Dampf vom Kessel unserer Atmosphäre lassen, wenn dies die Gewinne der Konzerne schmälern würde?

Eben.

Aber es gibt in den Konzernzentralen auch Ausnahmen, wenn es um die dicke Luft im Büro geht. Bei Camel darf man nicht mehr rauchen! Also geht es hier um den Klimaschutz, weil die Zigaretten-Flamme Kohlendioxid freisetzt, was nicht schön für unser Treibhaus Erde ist?
Oder ist das Rauchen von Tabak vielleicht doch ein klein wenig schädlicher, als die Tabak-Lobby zugeben will?

Da bleibt wohl ein Stückchen Spielraum in der Interpretation.


Aber egal, Fakt ist: das Klima ist ganz schön aufgeheizt.

Das hat man schon am Wind in der vergangenen Woche gespürt. Hat auch bei uns ganz schön gewedelt.
Und in Köln hat es die Seilbahn entschärft. Eine Gondel steckte fest und eine Familie steckte drinnen. Gefangen!
Und der Papa hatte auch noch Höhenangst!

Ja, wäre diese Familie dann doch lieber über den Rhein auf der Brücke unter der Bahn gelaufen. Oder mit dem Auto gefahren, um dann in einem Parkhaus zu parken.
In den Parkhäusern wird dann ganz nebenbei das Kennzeichen gespeichert. Gut dafür, falls man es vergessen sollte. Und auch gut für den Staat, der gern wissen möchte, wo sich so eine Familie in ihrer Freizeit herumtreibt.

Fliegen ging auch nicht. Zumindest bei der Lufthansa. Da war Streik.
Ist auch gut für das Klima. Und für meine Ohren, wenn von Leipzig aus keine Donnerbüchsen mehr starten.
Ich hatte aber Pech, es sind nur wenige Flugzeuge ausgefallen. Beim Thema Fluglärm war der Streik bei DHL zuvor ergiebiger für mich, was die nächtliche Ruhe angeht.

Dickes Klima gab es auch bei der ZDF-Satire „heute show“. Weil die nun nicht mehr im Bundestag den Politikern auf den Zahn fühlen dürfen, haben die glatt eine Onlinepetitionen gegen das Drehverbot der "heute show" gestartet.
Sie finden das albern? Als ich finde das schon richtig, da es hier um den Erhalt der Pressefreiheit geht. Und wo kommen wir denn da hin, wenn nur Hofberichterstatter aus Berlin berichten dürfen, die auf der Gehaltsliste des Bundestages stehen?!

Wobei so richtige Pressefreiheit...??? Gibt es das denn überhaupt noch in Deutschland, bei der Konzentration der Medien auf nur wenige Verlage und Sender-Familien?

Lustig ist für mich nur: Da wollten die Verlage verhindern, daß man auf Google kurze Schnippel von den Artikeln sehen kann. Setzten alle politischen Hebel in Gang um dieses Ziel zu erreichen, um dann zu merken, daß nun ein wichtiger Werbe-Effekt ausbleiben würde. Und nun?
Die Verlage geben im Streit um die Snippets Google nach!

So bei dem warmen Oktober-Wetter, da kam noch allerhand anderer Unsinn zu Tage:

Nach Ebola-Fall in New York werden 21 Tage Quarantäne zur Pflicht. Und da wundert man sich, wenn sich keiner freiwillig meldet, um gegen Ebola zu helfen.

Ein 57-Jähriger Amerikaner bricht Baumgartners Rekord im freien Fall aus großer Höhe. Und das hätte fast kaum einer mitbekommen.

Immer mehr Bahnreisende werden Opfer von Diebesbanden – konnte ich lesen. Das dachte ich aber auch, als ich min letztes Bahnticket kaufen wollte.

Schwedens Marine beendet die Suche nach dem möglichem U-Boot oder was auch immer in den heimischen Gewässern.

Dann auch noch diese Meldung von letzter Woche: 25 europäische Banken fallen durch den Stresstest der EZB! Banker und ihre Lernfähigkeit! Aber wenn es doch um den Profit geht...

Das Klima-Erwärmung auch zu Aussetzern in der Rübe führen kann, durfte Köln dann auch noch am Wochenende erleben: Schwere Krawalle bei einer Demo von Hooligans und Rechten in Köln gegen Salafisten! Da führte der Mangel an Salafisten - auf die man einprügeln kann – dazu, daß die Polizei als Prügelknabe dienen mußte.
Salafisten waren nicht da. Entweder alle im Heiligen Krieg, oder zu feige.


Aber ansonsten?

Da war das doch wirklich ein schönes Wochenende...


Freitag, 24. Oktober 2014

Zeitumstellung für Ausgeschlafene

An diesem Wochenende ist es soweit! Das ist das perfekte Wochenende für Ausgeschlafene!

Katze


Denn in der Nacht vom Samstag zum Sonntag erfüllt sich wieder ein Mysterium, für welches es keine vernünftige Erklärung gibt!

Und so wie das Jahr langsam verwelkt dem Ende entgegen neigt, da überschlagen sich die Meldungen in den Medien an diesem Wochenende zu einem Thema:

Die Uhr wird umgestellt!

Warum denn eigentlich?

Beginnt jetzt die lange Nacht, die da über die Wand aus Eis hinweg in unser Land einbricht? Die Nacht, die da uns in Angst und Schrecken versetzt, voller schrecklicher Gestalten und Eisläufern???
Gefahren, vor denen uns keine Nachtwache in einer schwarzen Festung schützen kann??

In Rußland, da ist es ja jetzt schon kalt. So kalt, daß der Putin dort die Uhren auf Winterzeit umstellen läßt! Und er sagt, daß ist jetzt so für immer!!!

Nie wieder Sommerzeit?!

Ich sage doch: Kalt und lang wird sie dieses Mal werden, die Dunkle Nacht des Winters!!!


Wir sind da bei uns noch optimistischer. Denn unsere Regierung glaubt noch an die Sommerzeit. Und die soll im Frühling wieder kommen.
Egal, was da hinter der Mauer aus Eis lauert.


Ja, aber trotzdem müssen wir die Zeit nun an unseren Uhren ändern. Doch wie, fragen sich immer noch die Leute. Auch nach Jahren dieses kollektiven Wecker-Gedrehes!

Sogar die Gartenmöbel werden für Erklärungen des Wunders der Zeitverschiebung bewegt und emsig mal vor und dann hinter die Tür gestellt.
Ein Treiben, das ich wiederum nicht verstehen will. Und was hat das mit Uhren zu tun?

Ich kann da nur von Hardlinern unter uns Katzen berichten, die in der Nacht um 2:00 Uhr aufstehen und mit beiden Pfötchen die Zeiger der Uhr festhalten. Wenn man das 1 Stunde lang macht, dann stimmt die Zeit wieder.

Auf die Sekunde sogar!

Ich dagegen?

Ich nutze die zusätzliche Stunde für meinen Schönheitsschlaf, stehe am Morgen pünktlich auf, weil ich meine Leute nach Dresden treiben muß (die sind da am Wochenende mit ihrem Stand in der Messe Dresden zum Handgemacht Kreativmarkt von DaWanda).



Und habe in der Nacht keine Pfote gerührt!

Wie ich das gemacht habe?

Na weil ich einen Funk-Wecker habe! Der stellt die Uhr von alleine um!

Und mit diesem Wecker, da stelle ich am Morgen in aller Ruhe die restlichen Uhren. Und zwar eine Stunde zurück!

Ich sage ja, dieses Wochenende ist für die Ausgeschlafenen da!!!


Montag, 20. Oktober 2014

Gourmetkaters Wochenrückblick: Was suchen sie???

Die ganze letzte Woche war scheinbar vom Suchen geprägt.

Egal wo man schaute, überall fragende Gesichter.
In den Zeitungen, de, Fernsehen, dem Internet.

Doch was wurde gesucht?

In Schweden weiß man das wohl bis heute immer noch nicht. Denn dort sucht man die Küstengewässer ab.
Man hat da wohl irgend etwas gehört. Einen Hilferuf etwa? Von einem U-Boot der Russen vielleicht, welches sich in Schwedens Gewässern herumtreibt?

Doch nun  großes Schweigen.

In Nord-Korea, da suchte man schon den dicken Kim. Denn der war lange Zeit verschwunden. Womöglich tot? Erstickt an der eigenen Machtgier?
Man hatte ja schon so etwas munkeln gehört, von "Säuberungen" im eigenen Machtapparat.

Doch dann war der Kim Jong Un wieder zu sehen. Aber nur als Foto.
Merkwürdig.

Militärs aus 20 Staaten suchten nach einer Lösung. Welche Strategie wohl die beste gegen die IS sei.
In der Zwischenzeit setzte sich so ein blöder hessischer Salafist trotz Fußfessel nach Syrien ab. Wie konnte das passieren, fragt man da die Justiz. Denn was sollen elektronische Fußfesseln, wenn dann jeder damit reisen kann wie er will?

Bei der Türkei sucht man aber auch den Grund, warum die Kurden so im Stich gelassen werden, obwohl türkische Panzer an der Grenze stehen? Gegen wen sind die gerichtet? Gegen die Kurden?

Bei der Ebola-Seuche sucht die Welt nach der Möglichkeit, die Ausbreitung zu verhindern. Lange Zeit hat die Welt das Thema ignoriert. Nun besteht die Gefahr von blinden Aktionismus, um das schlechte Gewissen deshalb zu beruhigen.
Ich frage mich, wie sind unsere Hausärzte darauf vorbereitet, Ebola bei einem Patienten zu erkennen? Denn wenn die Menschen weltweit mit dem Flugzeug reisen, munter in Europa oder Amerika den Flieger wechseln und dabei die Seuche verbreiten könnten? Dann brauche ich nicht in Afrika gewesen zu sein, um meinen Hausarzt mit Fieber zu überfordern.

Auf den Flughäfen und den Bahnhöfen suchten die Leute letzte Woche ohnehin nach Anschluß. Also einer Bahn oder einem Flug, die gingen. Denn es wurde im Wechsel bei Bahn und Lufthansa gestreikt.
Alles auf Kosten der Kunden? Ist wohl nicht ganz so richtig. Denn bei der Bahn zum Beispiel: Wer will schon, daß sein Zug von einem Lokführer gesteuert wird, der schon etliche Stunden hinter dem Regler sitzt? Also ich will da schon einen frischen ausgeruhten Lokführer und nicht einen, der im Halbschlaf nur die Sicherung drückt.
Und:
Das größte Chaos verursachte nicht der eigentliche Streik, sondern der Notfall-Fahrplan der Bahn. Absicht der Bahn etwa?
Getreu dem alten Motto der Deutschen Reichsbahn in der DDR: "Bei uns läuft alles - bald laufen auch Sie!"

Der Obama wird wohl auch ganz schön fragend geschaut haben, als seine Kreditkarte im Restaurant nicht funktionierte. Weil der die so wenig benutzt, dachte man, es sei Betrug im Spiel.
Zum Glück hat da seine Frau wohl mehr Routine, die Kreditkarte arbeiten zu lassen. Deren Karte ging, und der Obama mußte nicht im Restaurant abwaschen, um die Rechnung zu bezahlen.


Also wie gesagt, die ganze Welt war wohl in der letzten Woche auf der Suche nach was weiß ich auch immer!

Und da soll ich Ihnen in diesem Wochenrückblick die Welt erklären?

Ach wenn ich nur wüßte, wo ich da den Anfang finde.....



Marktticker: Handgemacht in Dresden!



Für meine Leser aus dem Raum Dresden:

Mein Stand mit meinen handgemachten Gaumenfreuden für echte Naschkatzen ist am kommenden Wochenende in Dresden!

Sie finden ihn am 25. & 26. Oktober in der Messe Dresden, Halle 4, auf dem DaWanda handgemacht Kreativmarkt!

Wir freuen uns auf Sie!



Donnerstag, 16. Oktober 2014

Welternährungstag für die Tonne!

Heute ist Welternährungstag! Ich finde, dies ist ein wichtiger Tag, um auf den Hunger in der Welt aufmerksam zu machen.

Essen ist wertvoll. Für mich keine Frage.
Wenn ich bedenke, daß die UN gerade das Geld für die Versorgung mit Lebensmitteln der Flüchtlingslager gekürzt haben, da freue ich mich, daß in Deutschland niemand hungern muß. Gerade auch weil wir in Deutschland ein dichtes Netz an Sozialabsicherung haben.

Doch ist uns das bewußt?

Wir Deutschen brauchen im Durchschnitt nur 12 % unseres Einkommens für Lebensmittel ausgeben! Damit haben wir wohl mit die billigsten Lebensmittel überhaupt in der Welt in Deutschland!
Wären die Lebensmittel tatsächlich zu teuer, würde kein Kleingarten in Städten und Dörfern leer stehen. Aber gehen Sie doch einmal durch die Gartensparten! Selbst in Leipzig, wo die Kleingarten-Bewegung begründet wurde! Alles leere Gärten...

Und gerade weil die Lebensmittel in Deutschland so billig sind, erlauben wir uns den unglaublichen Luxus, ein Drittel davon einfach in die Tonne zu werfen!!! Und das, obwohl die meist noch vollkommen in Ordnung sind!

Da kann ich nur sagen: Geht uns das gut in Deutschland!

Auf den Straßen und in den Supermärkten höre ich immer nur das Gejammere, daß die Lebensmittel bei uns so teuer sind.
Stimmt das?

Oder sind wir einfach nur krankhaft geizig?!

Geiz ist schlimmer als Gier. Denn Geiz nimmt immer anderen Menschen etwas weg. Bewußt und gewollt.
Denn in unserem Essen steckt der Schweiß und die Mühe der Landwirte, die unsere Lebensmittel produzieren.
Und die Arbeitskraft schlecht bezahlter Mitarbeiter in der Lebensmittelindustrie.
Aber interessiert dies unsere Verbraucher in Deutschland?

In Wahrheit wohl kaum.

Wie sieht es beim Fleisch aus?

Denn Fleisch ist weltweit das Nahrungsmittel der Reichen. Wer arm ist, der muß Gemüse essen und träumt vom Fleisch. So war das schon immer.

Da kann ich nur sagen:

Geht es uns gut in Deutschland!

Wir verbrauchen nicht nur Unmengen an Fleisch, sondern werfen es auch noch tonnenweise in die Mülltonne!

Gerade weil unsere Lebensmittel offenbar zu billig sind und wir voller krankhaftem Geiz dauernd dem letzten Schnäppchen nachjagen?

Welcher gesunde Mensch schmeißt sein Geld in die Tonne? Na?
Und genau das machen wir mit unserer Verschwendung an Lebensmitteln!!!

Wenn man bedenkt, daß dies tausende Tiere sind, die völlig umsonst ihr geschundenes Leben lassen mußten!!! Nur für die Mülltonne!!!

Haben wir so wenig Respekt in Deutschland vor dem Leben?! Oder ist uns in Deutschland die Welt egal?

Der Fleischatlas extra der Heinrich Böll Stiftung befaßt sich genau mit diesem Thema: Fleisch, daß wir eben nicht essen.



Den Fleischatlas kann man kostenlos hier downloaden:

http://www.boell.de/sites/default/files/fleischatlas2014-extra.pdf

Der Fleischatlas extra als Longread (ideal auf dem Smartphone und Bildschirm)

Man sollte sich diesen Fleischatlas ruhig einmal durchlesen. Und nicht nur, weil heute der Welternährungstag ist!

Und dann genau überlegen, ob man die Wurst oder das Fleisch nicht nur bewußter einkauft, sondern Reste davon auch noch sinnvoll in der Küche verwendet. Schon dies rettet das Leben unzähliger Tiere.

Und muß es denn unbedingt jeden Tag der Braten auf dem Mittagstisch sein???


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