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Mittwoch, 17. September 2014

News zum Tag der Regionen

Filmclip-Wettbewerb zum Tag der Regionen – drehen, bewerben und gewinnen!



Erstmalig findet zum Tag der Regionen 2014 ein Filmclip-Wettbewerb statt. Die besten Beiträge werden mit einem Preisgeld von 500 Euro prämiert. Teilnehmen können alle Veranstalter, die im Zeitraum vom 26. September bis 12. Oktober 2014 eine Aktion auf www.tag-der-regionen.de angemeldet haben.

Kurz und aussagekräftig sollen die Wettbewerbsbeiträge sein, die bis zum 21. November in den beiden bundesweiten Koordinationsstellen eingereicht werden können. In maximal 8 Minuten sollen die Clips den Verlauf der Aktion, die Beteiligten und den Bezug zum Tag der Regionen sowie zum Thema „Regionale Wirtschaftskreisläufe“ zeigen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Auch die Auszeichnung „Regional mit Qualität“ wird dieses Jahr wieder an Veranstaltungen mit Vorbildcharakter verliehen. Kriterien sind vor allen Dingen Regionalität und der Zusammenhang zum Tag der Regionen. Der Aktionstag will die bundesweite Aufmerksamkeit für regionale Produkte, regionale Besonderheiten sowie regionale Entwicklung fördern. Um das bundesweite Netzwerk Tag der Regionen sichtbar zu machen, ist daher die Verbindung der Veranstaltungen mit dem Begriff „Tag der Regionen“ sehr wichtig.
Den Gewinnern der Auszeichnung winken jeweils 300 Euro, eine Auszeichnungsurkunde sowie eine Laudatio im Rahmen einer feierlichen Preisverleihungsveranstaltung.
Die Veranstaltungsauszeichnung sowie der Filmclip-Wettbewerb finden in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Regionalbewegung e.V. statt und werden von der Landwirtschaftlichen Rentenbank und der BayWa AG unterstützt, die die Preisgelder stiften.

Die Bewerbungsunterlagen können ab sofort bei den beiden Koordinationsbüros angefordert bzw. unter www.tag-der-regionen.de heruntergeladen werden.

Koordinationsbüro Süd
Gisela Endt
Hindenburgstraße 11 · 91555 Feuchtwangen
Tel. 09852-1381 · Fax 09852-615291
E-Mail: bund-sued@tag-der-regionen.de

Koordinationsbüro Nord
Brigitte Hilcher
Zur Specke 4 · 34434 Borgentreich
Tel. 05643-948537 · Fax 05643-948803
E-Mail: bund-nord@tag-der-regionen.de


Der Tag der Regionen ist eine deutschlandweite Plattform, die seit 1999 jährlich die Stärken der jeweiligen Region in den Mittelpunkt rückt. In diesem Jahr findet der Tag der Regionen am 5. Oktober statt. Aktionen können jederzeit für den Aktionszeitraum vom 26. September bis 12. Oktober unter www.tag-der-regionen.de angemeldet werden.



Montag, 15. September 2014

Wochenrückblick – Warum denn nur?!

Ja was?

Und warum?

Das war heute am Montag die Frage. Oder eigentlich schon gestern am Abend, als in Brandenburg und Thüringen die Wahllokale schlossen.
Denn dort waren die Wahlen des Landtages.

Und kaum einer ging hin.

Und die, die hin gingen, haben die umstrittene (rechtsunterwanderte?) AfD gewählt. Zumindest um die 10 Prozent der Wähler.

Ich sage hier gleich, daß ich die AfD nicht mag. Entweder sind das irgendwelche alten Säcke mit Doktortitel, die mir sagen wollen, daß ich zu doof zum Denken bin. Und deshalb unbedingt zwangs-regiert werden müsse.
Nun möchte ich antworten, daß so ein Doktor-Titel nichts besonderes ist, besonders dann nicht, wenn man als Akademiker zu blöd ist, selber Kaffee zu kochen und dazu eine Assistentin braucht.
Die jüngeren möchten mich dazu zwingen, Kinder in diese unsäglich undankbare Welt zu setzen. Und davon dann auch noch mehr als zwei – klar, die schaffen dann beim Wahlkampf für mich an, falls ich pleite bin und mich in so eine Partei rette. Was dann aber schon wieder clever ist....

Jedenfalls auf etwa 10 Prozent scheint diese Partei die genau richtige Antwort zu sein. Die können vielleicht nichts dafür. Das ist eben Demokratie. Und wenigstens wollten diese Wähler irgendeine Reaktion und Veränderung in der Parteien-Landschaft Deutschlands.

Aber egal, es geht nicht um die AfD, sondern um die anderen Parteien. Die sind inzwischen so durch die Mangel von Image-Beratern, Personal-Trainern, Unternehmensberatern, Markt-Analysten, Meinungs-Forschern, Lobby-Machern und, und, und geleiert worden....

...daß der Wähler die einfach nicht mehr unterscheiden kann.

Und damit wissen wir auch nicht mehr, wen wir wählen sollen!

Wo sind unsere guten alten Politiker hin, die eine eigene Meinung hatten, die so stabil war, daß kein laues Sommerlüftchen die verdrehen konnte?

Politiker, deren Gesichter auch mal so häßlich sein durften, daß man sich die merken konnte!

Arbeitervertreter sahen eben auch wie Arbeitervertreter aus, wie auch die Ökos und die Konservativen und die Kapitalisten!

Aber heute?

Alle Politiker kommen im Edelzwirn daher, reden nach dem Wind der Meinungsforschung und wollen einfach nur hip und flippig sein. Dinge, die ab einem gewissen Alter eben nur noch albern wirken.

Und dann kommen solche Ideen dabei heraus: Von der Leyen will 41-Stunden-Woche in der Bundeswehr.


Hoffentlich hat der Feind schon die 35-Stunden-Woche. Sonst funktioniert das nicht, wenn wir pünktlich zum Feierabend das Schlachtfeld verlassen.

Oder solche Pläne: Eine Maut, die teuer wird als ihre Einnahmen.

Ja, genau darum hat die AfD so ein gutes Ergebnis geschafft.

Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, bis der Wähler merkt, daß die AfD auch nicht besser ist.

Und genau deshalb sollten die alten Parteien einmal überlegen, wie sie sich endlich bessern könnten, damit sie wieder ein eigenes Profil bekommen!



Was waren die weiteren Themen?

Ebola, Krieg , Mistwetter – wie in Welkes Heute-Show verkündet.

Also auch bei mir Themen abgehakt, weil fast nicht mehr zu verstehen.
Dazu noch Rußland-Sanktionen, schmollender Putin, Kindergarten, fertig!

NATO-Manöver in der Ukraine.


Der Zwischenbericht zum Flug MH17 besagt, das Flugzeug wurde von Objekten durchlöchert. Da es wohl kaum Ufos gewesen sein werden, wird die Maschine wohl abgeschossen worden sein.
Und noch immer sind nicht alle Opfer geborgen.

Ein UN-Bericht besagt, dß die Treibhausgase in unserer Erdatmosphäre auf Rekord-Hoch sind.
Da hilft es auch nicht, daß EU-Sanktionen gegen Russland zum nächste Gas-Streit führen. Denn sonst sieht Putin sich noch als Welten-Retter, wenn er uns den Hahn zudreht.

Angeheizt ist auch die Stimmung in Schottland, wo die Abstimmung zur Unabhängigkeit anstehen. Auch bei den Spaniern droht die Abspaltung: Hunderttausende Katalanen fordern Referendum.

Das Innenministerium verbietet endlich die Aktivitäten des "Islamischen Staates" in Deutschland. Damit nicht solche Idioten in den heiligen Krieg ziehen wollen mit dem Plan:ein wenig abhängen, ein wenig den heiligen Krieg führen und dann Märtyrer sein...
Abhängen und Märtyrer werden – DAS klappt nicht, Du Plinse von Heimkehrer, der Du ab heute vor Gericht stehst!
Erst Krieger sein wollen, dann heim zu Mama kommen! Sind wohl nicht gekommen, Deine Jungfrauen! Wie denn auch, wenn ihr vorher alle Mädchen vergewaltigt habt!

Und solche Typen wollen nun mit orangenen Westen durch die Gegend rennen und uns beibringen, wie wir zu leben haben...

Ach Du armes Abendland! Wo bist Du nur angekommen?!

Sonntag, 14. September 2014

Ei guckt aus Loch

Ei guckt aus Loch
Meine Leute hatten gestern ihren Marktstand auf dem Markt. Und auf so einem Markt, da ist das mit dem Essen immer so eine Sache.
Entweder es gibt am Imbiß Bratwurst. Oder so eine Suppe mit zweifelhafter Herkunft. Denn richtig kochen, dies mach kaum ein Imbiß ( es sei denn: das Aufwärmen einer Büchse gehört dazu). Und so eine Industrie-Wurst, die es auch im Supermarkt gibt, die kann ich mir daheim selber in die Pfanne hauen.

Meine Leute und ich essen auf den Märkten meist nur, wenn es gute Sachen von regionalen Erzeugern gibt. Eben echt vom handwerklichen Fleischer oder Bäcker. Dann bin ich auch bereit, etwas mehr dafür zu bezahlen! Weil frische und echte Kost schmeckt!

Jedenfalls kamen meine Leute gestern nach dem Markt müde und hungrig bei mir an. Und nach so einem Schmuddelwetter sollte es schon etwas sein, was Warm ist. Aber noch ewig kochen?

Ich habe mich da doch glatt an ein schelles Rezept erinnert, daß mir Yvonne verraten hat. Wir waren darauf gekommen, weil sie dafür immer mein Hexenkräuter-Salz nimmt.
Jetzt lachen Sie nicht, ich kannte dieses Rezept wirklich noch nicht! Und da es sicher auch noch Leser unter Ihnen gibt, die es auch nicht kennen, möchte es hier vorstellen:

Ei guckt aus Loch

Man nehme dazu ein Brot oder Toast-Brot und toaste es ein wenig.

Dann habe ich in dieses Brot ein Loch geschnitten, in welches ein Spiegel-Ei paßt. Da ich meine Eier von glücklichen Zwerg-Hühnern beziehe, ist auch das Spiegelei später ein wenig kleiner

Jetzt kommt das Brot mit dem Loch in eine heiße Pfanne mit meinem Olivenöl. In das Loch kommt nun das Ei.
Da das Brot und die Pfanne heiß waren, stockt das Ei sofort und bleibt in Form.
Dabei immer an reichlich für öl in der Pfanne sorgen, weil das Brot das Öl aufsaugt.

Zuvor hatten ich schon Tomaten geschnitten und in der Pfanne Zwiebeln in Olivenöl glasig werden lassen.
Die kommen nun auf den Teller.

Auf diesen Teller kommt nun das Spiegel ei, das inzwischen aus dem Loch (des Brotes) schaut!
darüber noch schnell ein wenig Hexenkräuter-Salz - fertig!

Das ging schnell! Und weil ich so ein hochwertiges Olivenöl habe, ist dieses Essen eine richtige Mahlzeit!
Mann kann ja schließlich auch mehrere Brote mit Eiern machen, die mich dann aus ihren Löchern angucken.

Also meinen Leuten hat es geschmeckt. Und das hat mich glücklich gemacht!


Freitag, 12. September 2014

Marktticker - Orgelspektakel

Nicht vergessen!

Morgen am Samstag, den 13. September 2014 ist im Kreuzgang des Domes zu Merseburg wieder das

Orgel-Spektakel

des Altstadtvereines Merseburg!

Orgelspektakel Merseburg 2013


Im Kreuzgang gibt es wieder reichlich Handgemachtes, Spiel und Spaß für Jung und Alt und noch viel mehr!

Unseren Stand finden Sie auch dort im Kreuzgang des Domes mit unseren köstlichen Marmeladen, Kräuter-Ölen, Blütenzucker, Kräuter-Salz aus unserer eigenen Herstellung!


Und hier folgt noch ein Hinweis für die kommende Woche!



Am 21. September ist bei Bad Dürrenberg der

34. Bundesentscheid im Leistungspflügen
in der Agrargenossenschaft Bad Dürrenberg

Wettkampfgelände: an der Bahn-Brücke Dahlienweg

Unser Stand ist auch dort mit vor Ort!

Das Programm:


  • 10:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
  • 10:30 Uhr Eröffnung und Schlepper-Parade
  • 11:00 Uhr Beginn des Wettbewerbes Bundesentscheid im Leistungspflügen
  • 13:00 Uhr Vorführung der Dampf-Pflüge (wer nicht weiß, was das ist, siehe hier)
  • 13:00 Uhr Präsentation und Vorführung historischer und moderner Landtechnik
  • 14:00 Uhr Wettbewerb im Pferde-Pflügen um den Goldenen Pokal des Saalekreises
  • 17:00 Uhr Siegerehrung

Links:

www.pfluegerrat.de
www.agrar-bdg.de



Montag, 8. September 2014

Wochenrückblick – Vernetzen ohne zu verheddern

Was gab es in der vergangenen Kalenderwoche?

Also an vielen Stellen heftige Gewitter mit Starkregen, Schlamm und Überschwemmung.

Oder anders gesagt: Alles war ganz normal.

Normal?

Also ich kenne das nicht aus meiner Kindheit. Und bisher hatte ich auch Glück. Aber woher kommt der ganze Schlamm?

Da braucht man doch nur mit offenen Augen durch die Landschaft gehen. Denn es gibt immer weniger Hecken und Büsche.
Da man mit der heutigen riesigen Landtechnik nicht mehr quer zum Hang arbeiten kann, ackert die moderne Landwirtschaft jetzt immer hangaufwärts. Obwohl wir das in der Lehre früher anders gelernt haben.
Das Resultat sind nun lauter Furchen, die das Wasser schnell hangabwärts rauschen lassen. Querfurchen hätten das Wasser gebremst und ein Teil wäre versickert.

Wenn das Wasser unten ankommt, dann gibt es kaum noch Gräben. Die wurden einfach zugeschüttet oder sind zugewuchert.

Wo soll jetzt das Wasser hin? Es staut sich.

Die Straßen werden immer höher gebaut, alte Drainagen einfach durchstochen und zerstört. Oder die Straßen werden großzügig und elegant durch den Berg geschnitten. Rücksichtslos für den Wasser-Haushalt, dafür aber freundlich für den Raser.

Da frage ich mich langsam, wie klug sind wir in den letzten Jahren aus dem Klimawandel geworden?

Wir wissen, es kommen immer stärkere Regengüsse.

Aber anstatt mit gesundem Menschenverstand an das Problem heran zu gehen, da wundert man sich über Schlammlawinen.

Viele Wasser-Keller und Schlammseen hätten nicht sein müssen, wenn jeder miteinander kooperieren würde. Behörden, Planer, Landwirtschaft und Anwohner.

Aber nein, Leute mit Schaufeln voller Schlodder machen sich eben besser in der Presse als der vorbeugende Schutz. Oder auf Facebook.

Aber so sind wir eben. Erst den Karren ohne Sinn in den Dreck fahren – und dann mit viel Getöse den Schaden beheben wollen, der nicht hätte sein müssen.


So wie im Osten von Europa.

Putin führt seinen privaten Krieg gegen den Rest der Welt. Und vernünftige Menschen fragen sich, warum er das macht.
Denn was nutzt es, ein Schmuddelkind zu werden, mit dem niemand mehr spielen möchte?
Und genau das ist es, was er mit Rußland macht. Von wegen: Das neue bessere Rußland, wie es noch in Sotschi zur Olympiade hieß. Ein Rußland, auf das sich die Welt freute!

Ich fand das damals schon naiv, was ich im Internet so gelesen habe.

Und jetzt wollen wir nicht mehr mit Rußland befreundet sein. Weil das immer so gemein ist.

Obama garantiert vor dem NATO-Gipfel den Balten Solidarität. Und will die Nato im Osten ein stärkeres Netz knüpfen.

Und unser Minister Schmidt fordert den Verzehr von Embargo-Lebensmitteln! Jawohl! Dann essen wir unsere Kirschen, Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln eben selber! Und unsere Schweine sowieso!
Und bei Westwind schmeißen wir alle unsere Grills an, damit der Duft von unserer Bratwurst und der Schweinshaxe bis nach Moskau zieht! Oder wenigstens unsere Foodporn-Bilder auf Instagram und Twitter davon!

Soll dem Putin doch der Zahn tropfen, während wir hier immer fetter werden!

In der Ukraine sind mehr als eine Million Menschen auf der Flucht. Deutschland liefert Schutzausrüstung an die Ukraine, wurde gemeldet.
Aber ehe wir in Europa die Lebensmittel vernichten, gibt es doch eigentlich genug Abnehmer, oder nicht?

Und dann gab es dann doch noch Verwirrung um eine angebliche Waffenruhe in der Ostukraine.
Kiew bestätigt dies Waffenruhe mit den Separatisten, auch wenn die recht bröckelig ist. Denn Frieden ist das noch lange nicht.

Aber wo wir mit dem Internet Spaß haben wollen, da wird es von Idioten mißbraucht, die eigentlich – wenn sie sich wirklich ernsthaft an ihren Wahn halten wollen – keine bildlichen Darstellungen von Menschen zeigen dürfen.
Und so nutzen selbsternannte Gotteskrieger das Teufelsding Internet, um ihre Perversionen auszutauschen. Denn wann sagt denen mal einer, daß unser (ja unser!) Internet nicht dazu da ist, Hinrichtungen zu zeigen.
Und so pilgern immer noch die Perversen der Welt zur IS, um ihren Schandtaten frönen zu dürfen, die eigentlich ihr eigener Gott verbietet.

IS exekutiert bis zu 770 irakische Soldaten. Einfach so.

Und selbst ihre eigenen Unterstützer leben gefährlich, weil sie wieder zurück zur Mutti nach Europa wollen. IS war wohl doch nicht das richtige für diese Idioten. Und plötzlich ist man Verräter.
Und tot.
Oder wird eingesperrt. Bestimmt für spätere abartige Spielchen.

Amnesty wirft IS systematische ethnische Säuberungen vor, was ich auch glaube.

Und in England debattiert man darüber, was man mit IS- Heimkehrern machen soll.
Für mich gibt es da nur eine Antwort: Diese Knalltüten haben doch gewußt, worauf sie sich einlassen, als sie zur IS gegangen sind! Sollen die doch da bei denen bleiben.
Oder waren die vorher nicht im Internet?
In NRW verbietet man richtigerweise das Tragen der Scharia-Polizei-Westen. Denn wieviel Unkultur will sich unser Staat noch bieten lassen?

Die Bundeswehr fliegt Ausrüstungshilfe in den Irak, aber noch keine Waffen.

Im Netz der Informationen gab es aber noch reichlich andere Meldungen.

Griechenland sieht Aufschwung kommen, konnte ich lesen. Wie weit die gucken konnten, stand nicht dabei.

In Island blubbert der Bardarbunga und brodelt fröhlich vor sich hin.

In Syrien will Al Nusra (wer ist denn das schon wieder) von der Terrorliste gestrichen werden.

Bei der Bahn und bei der Lufthansa wurde gestreikt.

Die WHO meldet mehr als 2000 Ebola-Tote.

Ach Leute, war das früher noch einfach, als es das Internet noch nicht gab. Da hat uns das Fernsehen oder die Zeitung alle Meldungen aufbereitet.
Und wir haben nur die Meldungen gesehen, die wir sehen sollten.

Und heute?

 Die IFA 2014 zeigt uns mit dem Smartphone im vernetzten Zuhause. Ich habe da gesehen,  daß ich nun vom Bett aus mit dem Tablet die Kaffee-Maschine steuern kann!

Tolle Sachen! Da wissen dann die von der NSA gleich, welche Marke ich mag. Falls ich mal deren Gast bin...


Aber eine Meldung im Internet macht mir ernsthaft Sorgen! Selbst die Queen ist nicht erfreut!

Eine Umfrage ergibt die Mehrheit für die Unabhängigkeit Schottlands!

Was wird nach dem Referendum passieren?

Wer ist dann unser Partner und wer nicht? Wird es dort auch Krieg wie in der Ukraine geben? Embargos und Sanktionen? Das Eingreifen der Franzosen auf schottischer Seite?

Zum Glück der Queen arbeiten die Thronfolger schon wieder an der Stärkung des Thrones mit einer breiteren Reserve an Nachkommen. Falls es im Englisch-Schottischen Krieg Verluste an Thronerben gibt.

Und eine Frage steht dort für mich immer noch im Raum, wenn es um England und schottische Separatisten geht:

Auf welcher Seite wird dann Putin stehen????


Freitag, 5. September 2014

Marktticker: Bauernmarkt

Am kommenden Samstag ist im schönen Merseburger Südpark wieder der bunte Bauernmarkt!

Bauernmarkt im Südpark Merseburg 2013

Unser Marktstand ist wieder mit dabei!

Im Südpark von Merseburg gibt es auch an diesem Tag das Spiele-Fest.


Weitere Markt-Termine gibt es natürlich immer auf meinem Kalender dieses Blogs! Klicken Sie dazu oben den Reiter Termine an


Dienstag, 2. September 2014

Ackern unter Volldampf

Dampfpflug Heucke Gatersleben von 1928

Am letzten Samstag gab es für die Freunde alter Landtechnik in Bernburg-Strenzfeld ein ganz besonderes Ereignis!

Denn beim dortigen Historischen Erntefest war ein Dampf-Pflug-Gespann von der Landmaschinen-Schule Landshut-Schönbrunn zu Gast!

Und wer von uns so einen legendären Dampf-Pflug, von dem unsere Großväter immer so schwärmten, noch nie bei der Arbeit gesehen hat – der hatte an diesem Tag Glück.

Denn wer auf dem Feld ein wenig tiefer gräbt, kann auch heute immer noch die sogenannte Pflug-Sohle im Bodenprofil unserer Schwarz-Erde-Böden im Harz-Vorland erkennen.

Doch was ist eigentlich ein Dampf-Pflug?

Bei diesem Maschinen-System wird ein Kipp-Pflug, der von einem Draht-Seil gezogen wird, zur Bodenbearbeitung eingesetzt.
Die Dampf-Kraft dafür lieferte zunächst 1 Lokomobil (mit einer Umlenk-Rolle am anderen Feld-Ende – das sogenannte Rundum-System). Das Seil war bis zu 800 Meter lang.

Im Jahre 1858 stellte die Firma Fowler aus Leeds in England das von ihr entwickelte 2-Maschinen-System vor.

In Deutschland wurde der Dampf-Pflug erstmals 1863 in Blumenberg bei Wanzleben auf einer preußischen Domäne eingesetzt. Also ganz in der Nähe von Bernburg.

Nr. 744 Heucke Gatersleben, 1928

Auf meinen Bildern ist das Dampf-Pflug-Gespann des Agrarbildungszentrums Landshut-Schönbrunn zu sehen. Es ist, neben dem des Deutschen Landwirtschafts-Museums Hohenheim, das einzige noch funktionsfähige Gespann im deutschsprachigen Raum!

Das Gespann wurde 1928 von der Firma Heucke in Gatersleben bei Magdeburg gebaut. Da Gatersleben eben auch in der Nähe von Bernburg liegt, war diese Vorführung fast schon wie ein Besuch in der alten Heimat für die beiden alten Lokomotiven.

Die Firma Heucke verfügte in Deutschland über die längste Erfahrung bei der Herstellung von Dampf-Pflügen.
Das Gespann kostete damals 115.000,- Reichsmark! Das entsprach dem Wert von 9200 Zentnern Weizen!

1917 lag der Anschaffungswert einer kompletten Garnitur zwischen 40.000,- bis 60.000,- Goldmark. So teuer war damals ein mittlerer Bauernhof!
(Heute dürfte der Sammlerwert bei 450.000,- Euro liegen.)
Eben ein Preis, den sich nur die reichen Zucker-Rüben-Bauern und Güter in unserer Region leisten konnten.

Dieses hier gezeigte Gespann arbeitete von 1928 bis 1965 für die 1910 gegründete Bayerische Dampfpflug-Genossenschaft Regensburg.
Es war auf dem tiefgründigen Gäuboden zwischen Regensburg und Plattling im Einsatz.

1966 ging es in das Eigentum des Bezirks Niederbayern über.

Die technischen Daten:


  • Beide Lokomobile sind 3,60 m hoch, 2,70 m breit, 8,05 m lang.
  • Das Gewicht beträgt bei voller Wasser-Füllung von 2500 Litern 23 Tonnen.
  • Die Leistung betrug ursprünglich 280 PS bei 18 bar Betriebsdruck. Aus Sicherheitsgründen wurde der Druck auf 14 bar gesenkt. Das entspricht immer noch einer Leistung von 220 PS.
  • Die Seillänge beträgt 250 Meter (früher 500 Meter) bei 19 mm Stärke

Kipp-Pflug Kemna Breslau

  • Der Kipp-Pflug (Balance-Pflug) hat 2 mal 5 Schare. 
  • Hersteller war die Firma Kemna in Breslau
  • Die Arbeitsbreite beträgt 2,10 Meter
  • Der Pflug ist 12 Meter lang
  • Er wiegt 5,5 Tonnen.


Die Lokomobile bewegen sich jeweils um die Pflug-Breite nach vorn.

Das Gespann verbraucht in der Stunde 140 kg Steinkohle und 800 Liter Wasser.

Arbeitsleistung: 1 bis 1,3 Hektar in der Stunde

30. August 2014 in Bernburg-Strenzfeld, Dampf-Pflug bei Arbeit


Wie sah früher so ein Dampf-Pflug-Satz aus?

Normalerweise bestand dieser Satz aus dem Gespann von zwei Lokomobilen und einem Pflug, der zwischen beiden hin- und her gezogen wurde.
Dazu kamen 2 Wagen für Wasser und Kohle, eine Egge und einem Wohn- und Kochwagen für die 5 bis 8 Männer Personal.
Außerdem gab es Werkzeuge und Vorrichtungen für Reparaturen.

Der Arbeitstag begann meist um 4:00 Uhr am Morgen und ging manchmal bis Mitternacht. Eben auch am Wochenende, was in der Landwirtschaft normal ist.
Der Vormittag des Sonntag wurde für die Kessel-Reinigung genutzt.

Kipp-Pflug

Und da mit diesen Pflügen eben auch noch gearbeitet werden konnte, wenn der Boden viel zu naß war und schmierte, und man in der Regel immer mit der gleichen Tiefe pflügte, kann man auch heute noch die verdichtete Sohle des Pflug-Bettes auf unseren Schwarzerde-Böden im Boden-Profil sehen!

Anfang 1980 wurden diese Maschinen restauriert und bekamen 1981 die TÜV-Freigabe.

Man kann sich vorstellen, wie viel Geld und Arbeit nötig war, damit dieses Gespann wieder in Aktion gezeigt werden kann!

Deshalb freuen wir uns, daß wir diesen Dampf-Pflug bei der Arbeit bestaunen können. Auch wenn es hier nur zur Demonstration ist:





(Quelle der Daten: Das Dampf-Team der Landmaschinen-Schule Landshut-Schönbrunn
www.landmaschinenschule.de)

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