Frage die Katze! Der Gourmetkater weiß fast alles!

Mittwoch, 27. April 2016

Marktticker: Freyburger Weinfrühling

Der Wetterbericht sagt, das Wetter soll besser werden!
Und wie habe ich heute im Internet gelesen: Der Mai kann das schlechte Wetter nicht mehr auf den April schieben!

Wie wahr!


Und was soll man am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, besseres tun, als in die Natur zu gehen und sich ein Glas Wein zu gönnen? Denn der olle Bacchus wußte auch schon, daß der, der viel arbeitet, es auch einmal ruhiger angehen soll. Das nennt sic dann heute "entschleunigen".

Und zum Entschleunigen, da habe ich den Veranstaltungshinweis für Sie!
Denn am 1. Mai ist in der schönen Stadt Freyburg an der Unstrut der berühmte 

Freyburger Weinfrühling.

Ich hatte ja vor einiger Zeit darüber berichtet.

Zu diesem tag gibt es in Freyburg aber nicht nur Wein, Weib und Gesang, sondern auch viele schöne Stände, die man einfach abklappern muß!

Mein Stand ist auch dabei. Mein Stand hat die Nummer 37 Die Waage - Bäuerliche Sinnlichkeiten.
Wo ich stehe finden Sie im Flyer hier:

https://drive.google.com/open?id=0B4sXZNdZXFEKUGVBM2o5VVhBM2s

Im Flyer finden Sie auch das umfangreiche Programm des Freyburger Weinfrühlings!

Also los, raus aus der Bude! Auf nach Freyburg!

Montag, 25. April 2016

Hurra! Der Frühling 2016 ist da!

Auch wenn man es am letzten Sonntag noch gar nicht glauben wollte, als ich mit meinem Stand auf dem Markt in Mücheln stand....

Mücheln
Mücheln, Markt
Da war es so richtiges April-Wetter! Sonne und etwas Regen mit Graupel. Und ein recht frischer Wind.
Bloß Leute sind nicht gekommen. Und da wird in Mücheln immer gemeckert, daß es keinen schönen Markt gibt. Und wenn sich dann die Stadtverwaltung bemüht, einen regionalen Direktvermarkter-Markt (ja, mit echten Bauern und Gärtnern!!!) aufzubauen - dann kommt kaum ein Mensch auf den Marktplatz! Da hätten wir Stände dann doch lieber Sonntag gemacht. Liebe Leute, wenn Ihr vorher meckert, nur um zu meckern! Und dann so einen Regional-Markt doch nicht wollt, weil Ihr noch nicht einmal vor Eure Türe geht! Dann haltet vorher den Mund! Denn dann gibt es in Eurer Stadt so einen Markt nicht mehr, weil sich kein Direktvermarkter mehr in Mücheln hinstellt!
Deshalb vielen Dank an die wenigen Besucher, die auch gekauft haben. Danke auch an die Stadtverwaltung, die sich bemühte, einen schönen Markt aufzubauen.

Und vielen Dank an die Katzen von Mücheln, die ausdauernd und sehr interessiert unsere Stände besuchten!
Es war ja keiner da, der Euch dabei störte.

Aber egal, die Botschaft des Tages ist eine andere! Denn sie lautet:

Der Frühling 2016 ist da!

Denn von Frühling redet man erst, wenn die Äpfel blühen! Und siehe da in meinem Garten, der erste Baum blüht:

Apfel-Blüte
Apfel-Blüte
Es ist ein alter Boskop, der mich heute so erfreut. Aber wenn ich mich so in meinem Garten umsehe, da gibt es noch mehr zu sehen!
Japanische Quitte
Japanische Quitte
Da blüht die Japanische Quitte und der Löwenzahn um die Wette, garniert von Tulpen...
Löwenzahn
Löwenzahn
Da ist es für mich eine echte Freude, durch meinen Garte zu streifen!

Tulpen
Meine Tulpen


Mittwoch, 13. April 2016

PRESSEMITTEILUNG: Aufruf zum massenhaften Einspruch gegen ein Patent auf Tomaten

Heute habe ich in meinem Postkorb diese Pressemitteilung gefunden. Da ich auch schon in der Vergangenheit über das Thema Saatgut-Patente berichtet habe, veröffentliche ich diese Meldung auch für meine Leser.

alte Tomate-Sorten
Alte Tomatensorten


Bitte lesen Sie selbst:
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Pressemitteilung:

Aufruf zum massenhaften Einspruch gegen ein Patent auf Tomaten

Europaweites Bündnis erhöht Druck auf Politik und Patentamt

12. April 2016 / Ein europaweites Bündnis ruft diese Woche auf zu einem massenhaften Einspruch gegen ein Patent des Schweizer Konzerns Syngenta auf Tomaten, die aus konventioneller Züchtung stammen. Innerhalb eines Monats, bis zum Ende der Einspruchsfrist am 12. Mai, sollen Tausende von BürgerInnen mobilisiert werden. Die Organisatoren wollen mit dieser Aktion auch den Druck auf die Politik erhöhen, damit diese noch entschiedener gegen Patente auf Pflanzen und Tiere vorgeht.
2015 genehmigte das Europäische Patentamt (EPA) für die Firma Syngenta das Patent EP 1515600 auf Tomaten mit einem hohen Gehalt an sogenannten Flavonolen. Diese gelten als gesundheitsfördernd. Das Patent erstreckt sich auf die Pflanzen, das Saatgut und die Früchte. Die „Erfindung“ besteht darin, Tomaten aus ihrer Ursprungsregion in Lateinamerika mit hier handelsüblichen Sorten zu kreuzen. Dabei verbietet das europäische Patentrecht ausdrücklich Patente auf Pflanzensorten ebenso wie Patente auf konventionelle Züchtung. Am EPA wurden bisher etwa 1400 Patentanträge eingereicht, die die konventionelle Züchtung betreffen, etwa 180 sind bereits erteilt.
„Wir hoffen, dass sich möglichst viele BürgerInnen an den Einsprüchen beteiligen werden und einen Stopp der Politik des Ausverkauf unserer Lebensgrundlagen fordern. Die Großkonzerne missbrauchen das Patentrecht, um die Kontrolle über unsere Lebensmittelversorgung zu übernehmen“, sagt Christoph Then für Keine Patente auf Saatgut! „Wir müssen das jetzt stoppen.“
An der Aktion beteiligen sich Organisationen des internationalen Bündnisses Keine Patente auf Saatgut! wie Arche Noah in Österreich und die Erklärung von Bern in der Schweiz. In Deutschland gehört unter anderem Campact zu den Organisatoren des Einspruchs, beteiligt sind auch die europäische Kampagnenorganisation WeMove und die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).
Der massenhafte Einspruch europäischer BürgerInnen soll am 12. Mai am Europäischen Patentamt in München übergeben werden. An diesem Tag tagt auch der Ausschuss Patentrecht des Europäischen Patentamts, dem Vertreter der Mitgliedsländer des Europäischen Patentamts angehören. Der Ausschuss berät über die Auslegung der bestehenden Verbote des Europäischen Patentübereinkommens, wonach keine Patente auf Pflanzensorten und Tierarten sowie auf die konventionelle Züchtung erteilt werden dürfen. Derzeit legt das EPA diese Verbote so aus, dass sie nicht wirksam sind. Die Organisationen fordern, dass die Mitgliedsländer über die politischen Kontrollgremien des EPA aktiv werden und endlich auch die Patentierung von Saatgut stoppen. Der Verwaltungrsat, der eine neue Auslegung der Verbote beschließen könnte, tagt Ende Juni.
Kontakte: Christoph Then, Tel 0049 (0) 151 54638040, info@no-patents-on-seeds.org
Das Patent
Der Aufruf zum Einspruch
Gründe für den Einspruch

Diese Meldung kommt von:
no-patents-on-seeds
Frohschammerstr. 14
München, 80807
Germany

Marktticker: Grüner Markt in Leuna



Am kommenden Samstag, den 16. April 2016, ist in Leuna auf dem Haupttorplatz wieder Grüner Markt!

Eröffnung ist ca. 9:30 Uhr. Auf der Bühne gibt es ein Programm. Gegen 13:30 Uhr gibt es eine Verlosung von Blumenkästen.

Unser Stand ist in diesem Jahr wieder mit von uns handgemachten Marmeladen, Kräutersalzen, Extrakten und mehr dabei!


Dienstag, 12. April 2016

Blühende Landschaften!

Primeln
Primeln

Überall blüht es! Ist das nicht schön?!
Wenn ich so durch meinen Garten streife, dann summt und brummt es in allen Ecken! Und wie das duftet!
Die Frühblüher sind langsam durch, dafür blühen meine Primeln um die Wette!

Primeln
Primeln
Ich pflücke noch schnell die restlichen Veilchen in meinem Garten. Dabei muß ich aufpassen, daß mich keine Biene sticht.

Veilchen
Duftveilchen

Denn daraus mache ich mein Duftveilchen-Extrakt für Ihre Küche! Der ist toll für köstliches Topping auf noch leckerere Törtchen!

Duft-Veilchen-Extrakt
http://www.gourmieze.de/duftveilchen-extrakt
Den gibt es aber nur, so lange der Vorrat reicht!

Freitag, 8. April 2016

Marktticker Kleiner Markt am Dom


Kleiner Markt Merseburg
Kleiner Markt am Dom Merseburg
Am kommenden Sonntag ist unser Marktstand mit unseren Gaumenfreuden für echte Naschkatzen und Genießer wieder einmal in Merseburg!

Denn am 10. April 2014 ist wieder der Kleine Markt am Dom zu Merseburg!
Hier haben Sie die Chance, tolle Produkte zu kaufen, die kleine Firmen in Handarbeit herstellen!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Montag, 4. April 2016

Das war's: Das 9. Leipziger Wollefest

Messe Leipzig Glashalle
Neue Messe Leipzig - Glashalle

So, das war es, das 9. Leipziger Wollefest & Stoffmesse. Und toll war es wieder, dies kann man ruhig sagen!
Bei bestem Frühlingswetter draußen haben die Stände mit bunter Wolle aller Farben und Art, mit Stoffen der schönsten Muster und Designs und alle anderen Garne, Knöpfe, Spindeln & Spinnräder, Nadeln, Putzzeug und mehr die riesige Glas-Halle der Neuen Messe Leipzig in ein buntes Wunder- & Staune-Land verwandelt!
Dies war wieder ein Fest für die Augen der fleißigen Käufer an den Ständen. Besonders am Samstag spürte man förmlich diese Feststimmung unter den Fans von Garn und Stoff, wo manche Dame schwer bepackt mit neuen Rohstoffen für kreative Ideen und einem Lächeln den Kristall-Palast der Messe verließ.
Und mein Stand war mittendrin. Mein Stand für alle Freunde guter Küche und einen umschmeichelten Gaumen. Für Männer eben. Mein Männer-Stand!
(Gut, auch Frauen-Stand...)

Stand www.gourmieze.de
Stand www.gourmieze.de
Der Sonntag war komischerweise nicht ganz so stimmungsvoll. Es war sehr schwer - im Gegensatz zum Samstag - mit den Kunden in ein Gespräch zu kommen. Und wo am Samstag die Halle der neuen Messe in Leipzig voller Fach-Publikum war (Leute, die das Thema Wolle & Stoff regelrecht zelebrierten und Ideen und Erfahrungen austauschen wollten), kamen zum Sonntag mehr Laß-uns-mal-einen-Ausflug-machen-Leute. Seh-Leute eben, die absolut nicht angesprochen werden wollten. Ein "Hallo" war schon zuviel. Das wirkte sich auch auf die Stimmung im Saal aus.
Zum Glück kamen aber noch genug Besucher, mit denen man reden konnte.
In der restlichen Zeit habe ich mir diese grandiose Messe-Halle einmal näher angesehen.

Wollefest Leipzig
Sonntag, vor der Eröffnung des Leipziger Wolle-Festes
Aber egal. Ist Ihnen auf den Bilder eigentlich aufgefallen, daß es in der Glashalle der Neuen Messe in Leipzig wie auf einem Marktplatz aussieht? Ein Marktplatz, auf dem sogar Bäume stehen?!

Diese Bäume wachse dort schon seit Jahren. Und ich finde, diese Bäume machen ein Event wie das Wollefest so einmalig im Vergleich zu anderen Veranstaltungen in anderen Messe-Hallen!

Im Zentrum steht eine Allee aus Magnolien-Bäumen (Magnolia grandiflora). Diese Großblütige Magnolie (Familie Magnoliaceae) soll mit ihrem Namen an den Botaniker Pierre Magnol (1638-1715) erinnern, der Direktor des Botanischen Gartens in Montpellier war.

Ursprünglich kommen diese Magnolien aus dem südöstlichen Amerika mit warm-gemäßigtem bis subtropischen Klima. Sie wachsen dort in den Laubwäldern.
Die Magnolien-Bäume können bis 25 Meter (manchmal sogar 35 Meter) hoch werden und haben eine dichte, pyramidenförmige Krone. Die dicken lederartigen Blätter sind an der Oberseite dunkelgrün und glänzend. Die Unterseite trägt einen bräunlichen Filz. Die Bäume sind immergrün.
Von April bis Juni tragen die Magnolien sehr große, reinweiße, seidig schimmernde Blüten mit intensivem Duft. Später folgen dann zapfenartige Fruchtstände mit auffälligen roten Samen.

Verwendet werden Magnolien als Zierpflanzen. Die Blätter werden in der Floristik genutzt. Der harte und schwere Holz verwendet man im Möbelbau.
Die Rinde der Magnolien dient den Choctaw- und Koasati-Indianern als Medizin.

Magnolie, Neue Messe Leipzig
Magnolie in der Neuen Messe Leipzig
Doch es wachsen nicht nur Magnolien in der Glashalle der Neuen Messe Leipzig! Denn in den seitlichen Schiffen der Glashalle gedeihen auch noch Kork-Eichen (Quercus suber)!

Korkeiche Neue Messe Leipzig
Korkeiche Neue Messe Leipzig

Diese Bäume der Familie Fagaceae stammen aus Südwest-Europa und Nordwest-Afrika und wachsen dort in trockenen und warmen Gebieten.

Kork-Eichen können 12-20 Meter hoch werden. Sie haben breite, aber wenig symmetrische Kronen. Die Blätter sind klein, eirund, dunkelgrün, ledrig, grob gezahnt, immergrün. Die Unterseite der Blätter erscheint durch die Behaarung weiß. Die Korkeichen blühen von April bis Mai und tragen später als Frucht typische Eicheln.
Die Borke ist weißlich und tief gefurcht. Diese Borke ist schwer entflammbar als Anpassung an Waldbrände. Auch dient sie als Sonnenschutz und zur thermischen Isolation.

Korkeichen werden in Algerien, Frankreich,  Italien, Marokko, Spanien, Tunesien und besonders in Portugal (ist Welthauptproduzent) angebaut.
Der Kork wird vom 20. bis zum 150. Lebensjahr des Baumes alle 10-12 Jahre abgeschält. So liefert ein Baum 100-150 Kilogramm Kork. Alte Bäue schaffen sogar bis zu 600 Kilogramm!
Guter Kork wird zu Flaschen-Korken verarbeitet. Bruch und schlechteres Material wird für Fußbodenbeläge und Tapeten verwendet. Die schlechteste Qualität findet Anwendung als Dämm-Material oder Granulat (z.B. in der Schuhproduktion für Fußbetten)

Sie sehen, diese Glashalle ist nicht nur eine der größten Glashallen Deutschlands! Nein, sie bietet auch volles Tageslicht mit reichlich Grün und schafft dadurch eine tolle Atmosphäre für Events. Und ich fühle mich in dieser Glashalle der Neuen Messe Leipzig immer wieder wohl.
Und gerade beim Wollefest, wo man die "echten Farben" von Wolle und Stoff sehen möchte, ist dieses Tageslicht einfach unschlagbar!

Und wären Sie beim Wollefest gewesen, dann hätten Sie dies auch erleben können. So bleibt Ihnen nur meine Schwärmerei....